BERLINER CSD: Bundesanwaltschaft ermittelt weiter nach Tod von Abdul B. und sucht Antworten
Der mutmaßliche Attentäter des Berliner CSD ist tot. Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe ermittelt dennoch weiter. Sie prüft unter anderem, ob Abdul Ballout Unterstützer oder Mittäter hatte. Der Verdacht gegen einen angeblichen Beifahrer hat sich nicht erhärtet. Der Iraner kam wieder auf freien Fuß. Unklar bleibt auch der Aufenthalt eines etwa 40-jährigen Mannes, den Nachbarn in einer Gartenparzelle in Berlin-Spandau beobachtet haben wollen.
Neue Erkenntnisse gibt es zu den Opfern. Eine 65-jährige Polin kam bei dem Anschlag ums Leben. Sie war mit ihrer Tochter nach Berlin gereist. Die Tochter überlebte.
Abdul Ballout wurde bei einem Festnahmeversuch erschossen. Nach Angaben der Polizei lief er mit einer Stichwaffe auf Einsatzkräfte zu. Trotz Reanimation starb er noch am Ort.
Die Bundesanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts einer islamistisch motivierten Terrortat. Im Transkript heißt es zudem, der Mann sei als islamistischer Gefährder bekannt gewesen und habe für den sogenannten Islamischen Staat kämpfen wollen. Zuletzt war er wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat nach Jugendstrafrecht zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden.
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