Kottbusser Tor: Wirklich der Horror? | Y-Kollektiv



Die Reportage “Starke Frauen – harter Kiez” könnt ihr jetzt schon in der ARD Mediathek streamen:

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Das Kottbusser Tor in Berlin – bekannt für Armut, Gewalt und Drogen. Doch was bedeutet es, als Frau in diesem berüchtigten Kiez zu leben?

Vom Alltag einer jungen Mutter zwischen Kinderbetreuung und Drogenkonsumstellen, bis hin zu einer Rapperin, die vor der Gewalt in der Türkei geflohen ist und am „Kotti“ Freiheit gefunden hat. Y-Kollektiv Reporterin Elisa begegnet Frauen, die nicht nur die Herausforderungen dieses Kiezes meistern, sondern auch aktiv etwas verändern wollen – wie die ehrenamtliche Helferin bei der Obdachlosenhilfe oder die Aktivistin gegen Gentrifizierung.

Welche Rolle spielt die Gemeinschaft in einem so schwierigen Umfeld? Und wie finden diese Frauen Kraft, sich gegen die Herausforderungen zu behaupten?

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Autoren: Elisa Luzius & Elias Franke
Schnitt: Michael Stragies
Kamera: Elias Franke
Redaktion: Ute Beutler und Franziska Schulz-Elmalih (rbb)
Produzent: Manuel Möglich
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Verwendete Musik:
Laser I RAR // E-Mobilität (Mit Jimi) I RAR // 80qm I Nina Chuba // Schmerzhafte Euphorie I semia // Viel zu schön I semia // Kreuzberger Nächte I Gebrüder Blattschuss // Rausch I alien love call // Huriyem I Ömer Faruk Bostan //
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Weiterführende Infos und Quellen:

Einwanderungsgeschichte Kotti:

Kriminalitätsstatistiken: Die genauen Zahlen für den Kotti haben wir aus einer Presseanfrage bei der Polizei

Gentrifizierung:

Obdachlosenhilfe:

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Wir sind das Y-Kollektiv – ein Netzwerk von jungen JournalistInnen. In unseren Web-Reportagen zeigen wir die Welt, wie wir sie erleben. Recherche machen wir transparent.

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Eine Produktion der Sendefähig GmbH. Im Auftrag vom rbb für die ARD.

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46 Comments

  1. Ich finde die polemische Berichterstattung über Berlin unfassbar einseitig immer nur wird über die schlechten Seiten gesprochen, ich lebe seit 25 jahren in Berlin und mir ist noch nie was passiert, was mir in einer anderen Stadt nicht genauso hätte passieren können aber Hauptsache das wird immer zu einem Problem Berlins gemacht

  2. Also ja Kotti kann richtig scheiße sein, aber der Rest von Berlin auch und "lustigerweise" einer der wenigen Orte in Berlin an denen ich persönlich noch nie angegriffen wurde. Der Kotti ist ne Art von Quintessenz dieser beschissen-schönen Stadt, dort kann dir genauso viel gutes wie schlechtes passieren wie überall sonst, nur häufiger, schneller und ja, häufig auch intensiver.

  3. Ist es möglich, dass unsere angehende Rapperin "Flüchtling" ist? Kann sich ne Wohnung am Kotti leisten, ohne arbeiten zu gehen, wenn sie gerade arbeitet, auch nur so ungelernte Sachen, wie Barista….
    Also nicht falsch verstehen, das fände ich überhaupt nicht schlimm. Aber ich würde mich halt mal wieder vom Kollektiv verarscht fühlen, weil sie ja "eigentlich überall" hingehen hätte können.

  4. wie kann man nur so ein schwachsinn von sich geben? jeden Tag werden Frauen ermordet? in einem Land wo 40 Millionen Frauen leben…
    Vielleicht hängt das davon ab, in welchem Umfeld man selber lebt! also so ein Müll von sich zu geben…. WOW!

  5. Wenn es in Schulen und Jugendamt schiefläuft und zu wenig Kapazitäten gibt, warum ist sie nicht dort? Ah verstehe, sie MÖCHTE etwas anderes (Jura) . Andere haben wahrscheinlich auch keinen Bock mehr, gegen immer mehr Windmühlen zu kämpfen.

  6. Totale Reizüberflutung, Schmutz und Dreck, Abgase und Feinstaub … ein grauenhafter Ort zum Wohnen und Aufhalten.

    Ich kenne den Ort seht gut. Und meide ihn wo es nur möglich ist. Nicht aus Angst, sondern weil es kein gesunder Ort zum Sein und Leben ist.

  7. Wenn ich auswandern würde, dann käme für mich auch nur ein Land in Frage wo es bereits viele Österreicher gibt und ich in "little Vienna" leben kann, wo alle deutsch reden und mir diesen ganzen Integrationsmist ersparen kann. /s

  8. Ach bin fast jeden Tag am Kotti (Gym, Einkaufen, Essen, Ausgehen,…) und es ist wirklich nicht so deep. Die meisten Straftaten werden auch bestimmt unter den Straftätern selbst geschehen. Klar gibt es einige durchgeknallte Personen, zB schreiende Junkies oder so, aber eigentlich ist mir dort noch nie passiert und all meinen Freunden auch nicht

  9. Als Lehrer kann ich das so nicht unkommentiert stehen lassen. Ein großer Teil meiner Freizeit fließt in Gespräche mit Jugendamt, Eltern, Sozialarbeit, in das Beobachten von Verhaltensauffälligkeiten. All das, um Missstände im häuslichen Umfeld frühzeitig zu erkennen und gegenzusteuern. Das passiert oft außerhalb des eigentlichen Unterrichts und geht massiv zulasten der persönlichen Freizeit.

    Und ich bin kein Einzelfall: Viele meiner Kolleginnen und Kollegen investieren ähnlich viel Zeit. Wir übernehmen erzieherische Aufgaben, weil Eltern dieser Verantwortung oft nicht gerecht werden (können).
    Es ist schade, dass dieses Engagement selten gesehen oder gesellschaftlich gewürdigt wird.

  10. Dankeschön für eure Recherche, sehr interessante und wichtige Doku über so ein wichtiges Thema, wirklich sehr inspirierend! Super Arbeit! 🥰👍🏼 Respekt! Sehr starke Frauen! 😘😘🤗😰👍🏼👍🏼

  11. Lasst euch nichts erzählen. Besonders abends ist das Kottbusser Tor ein Ort an dem sich jeder normale Mensch unwohl fühlt. Da hilft auch keine Multikulti-Folklore wie in dem Video.

  12. Wenn der Kotti Istanbul repräsentiert, dann tut mir Istanbul sehr leid! (Aber ich denke auch nicht, dass dies stimmt.. eine gesamte Megastadt wird wohl kaum in seiner Gesamtheit so sche**e sein, wie der Kotti)

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