Wie fühlt sich eine Essstörung im Alltag an und wie läuft die Therapie in einer Klinik für Essstörungen ab? Y-Kollektiv-Reporter Frederik Fleig begleitet Patientinnen und Patienten in einer spezialisierten Klinik für Essstörungen in Bad Oeynhausen.
Was hilft bei einer Essstörung? Wie lernen Betroffene wieder, ihrem Körper und dem Essen zu vertrauen? Und wie schwer ist der Alltag nach der Klinik?
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Die Klinik am Korso ist nach eigenen Angaben Deutschlands einzige Klinik, die ausschließlich Essstörungen behandelt. Bundesweit gibt es jedoch weitere spezialisierte Standorte, die Hilfe anbieten.
Betroffene finden Hilfsangebote unter anderem über die Datenbank Essstörungen des BIÖG (Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit):
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Autor:in: Frederik Fleig und Anne Thiele
Schnitt: Sören Schlotfeldt
Kamera: Anne Thiele
Redakteur:in und Sender/LRA: Klaus Geiges (WDR), Martina Launhardt (HR)
Producer:in: Katharina Meirich (Leitung Nordend Film), Annkathrin Weis (Nordend Film)
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00:00 Wie fühlt sich eine Essstörung an?
01:18 Klinik für Essstörungen
04:20 Magersucht und Bulimie gleichzeitig
06:08 Ergotherapie bei Essstörungen
07:53 Essstörungen bei Männern
10:46 Aufnahme in einer Klinik für Essstörungen
11:52 Was ist Fresubin?
12:22 Social Media und Essstörungen
13:03 Ursachen von Essstörungen
13:29 Einkaufen mit Essstörung
16:30 Wiegen bei Essstörungen
18:23 Regeln beim Essen in der Klinik
19:24 Essstörung in der Corona-Zeit
20:17 Therapiekochen bei Essstörungen
23:32 Warum Austausch bei Essstörungen hilft
24:57 Kontrolle bei Essstörungen
27:08 Leben nach der Essstörungsklinik
29:40 Körpertherapie bei Essstörungen
32:51 Was hilft bei Essstörungen?
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Chemin Vert – Studio Bonaparte & Bonaparte // CONVERSION – Andreas Moisa & Philipp Kümpel // SIDE BY SIDE -Andreas Moisa & Philipp Kümpel // FLOATING POINT – Andreas Moisa & Philipp Kümpel // Hiddensee – Sebastian Selke & Daniel // Mars – Beauvois // Green Focus – Robert Simon Thoma // JUL – Martin Kohlstedt // VERSCHLOSSEN – Andreas Moisa & Philipp Kümpel // WEEPING GUITARS – Andreas Moisa & Philipp Kümpel // Is It A Guitar – Moritz Bintig // TOKYO – Andreas Moisa & Philipp Kümpel // Deep Thoughts – Joachim Tospann // Reflect – Max Cooper // Moon – Kid Francescoli // RIVER OF TIME – Andreas Moisa & Philipp Kümpel // When I Look Into Your Eyes – Liam Mour // VIBRATION – Andreas Moisa & Philipp Kümpel // So Free – Alex Serra // Don’t Be Afraid (Whistle) – Yael Naim
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Wir zeigen die Welt, wie wir sie erleben. Echt und nah. In der neuen Staffel “Y-Kollektiv – Der Podcast” spricht Host Annika Prigge mit den Y-Reporterinnen und Reporter über ihre Recherchen. In jeder Folge eine neue, spannende Geschichte. Tiefe, journalistische Recherchen, ganz persönlich erzählt. Zwischen Clubkultur und Politik, sozialem Engagement und Drogen, mentaler Gesundheit und Sex.
Y-Kollektiv – Der junge Reportage-Podcast der ARD.
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Eine Produktion von Nordend Film
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Die Klinik am Korso ist nach eigenen Angaben Deutschlands einzige Klinik, die ausschließlich Essstörungen behandelt. Bundesweit gibt es jedoch weitere spezialisierte Standorte, die Hilfe anbieten.
Betroffene finden Hilfsangebote unter anderem über die Datenbank Essstörungen des BIÖG (Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit):
https://essstoerungen.bioeg.de/hilfe-finden/wie-finde-ich-beratung/datenbank-essstoerungen/
12 mal in Therapie…das ist soo viel asteuergeld…sorry aber wer 12 Anläufe braucht, will keine Hilfe 🤷♂️
Vor circa 19 Jahren war ich in der Klinik am Korso – ich war für vieles nicht bereit, konnte dennoch so viel mitnehmen und bin wahnsinnig dankbar für die Angebote dort. Dass einen diese verdammte Erkrankung nicht loslassen wird, ist ein Lebens-Deal, den man akzeptieren muss – gleichzeitig ist es so wichtig, was dort an Arbeit geleistet wird und eine so wahnsinnig gute Hilfe auch Jahrzehnte später.
rücksichtsvolle Doku, Klasse. alles Gute allen Patienten.
"… Ich wurde glaube ich angekündigt…"
23:18 bro das ist aber auch seehr groß 😅 wenn man so portionen nichtg ewöhnt ist wird einem doch schlecht va bei sowas wie lasagne
Ich war dort auch in dieser Klink 2x mal schon ich finde diesen Film so unfassbar wichtig und aufklärden es gibt so viele leute die sich unsichtbar fühlen und ich bin echt dankbar das ihr diesen leuten eine stimme gebt. Auch war ich in dieser Körpertherapie stunde ich fande den Umgang mit dieser sehr persöhnlichen und intimen sache sehr respektvoll danke dafür
12:46 das essen wird ja immer künstlicher ungesünder und weniger nahrhaft denke das hat damit viiel zu tun weil man sich „richtig“ ernähren kann und trotzdem kraftlos ist, und oder als sensibler mensch schnell bauchschmerzen oder übelkeit/unwohlsein von vielen sachen kriegt. ich find es über die letzten 10jahre stetig schwerer sich ohne probleme zu ernähren. selbst hab ich aktiv mit essen und verdauung zu kämpfen seit ivh stationär in psychosomatischer klinik war, 8 wochen krankenhausfraß gehen ordentlich auf bauch und gemüt.
Danke für den Einblick!
Ich hab mal eine Frage, gibt es Essstörungen nur in Ländern, die einfach kein Problem haben, Essen zu bekommen? Weil, ich habe noch nie was von Essstörung gehört, in Ländern, die nicht dieses Essensangebot haben, die froh sind, überhaupt Essen zu haben.
stressbälle.. 12 therapien.. treppenverbot.. joah.. scheint ja gut zu funtzen.. das ist so dermaßen fragwürdig. wowza. psychologie ist so eine pseudo wissenschaft..
Die Klinik hat mein Leben verändert ❤ Danke an diese Stelle.
Es gibt diverse Reportagen über die Zeit während einer Esstörung, jedoch keine, die die Schwierigkeiten danach beleuchtet! Ich z.B. hatte 12 Jahre Magersucht. Mein Magen & Darm haben nochmals 7 Jahre benötigt, um das Verdauen von allen Lebensmitteln zu lernen. Diese 7 Jahre waren schlimmer als die Esstörung selbst, doch darüber wird geschwiegen.
21:00 Ich finde es total eklig, Leichenteile (oder lebende Tiere) zu essen. Absolut widerwärtig, ekelhaft. Ich bin nicht mal vegan, Milchprodukte esse ich total gerne und viel. Ich war noch nie essgestört, habe aber durch MCAS viele Unverträglichkeiten, was miteinander aber gar nix zu tun hat. Typ 1 Diabetes hab ich auch. Ich fand mich immer zu dünn, bis jetzt, endlich hab ich laut BMI zwar leichtes Übergewicht, fühl mich aber im Idealgewicht. Mit ME/CFS ist das auch bitter nötig so, weniger wäre gefährlich, hatte ich jahrzehntelang.
Warum das eine Essstörung sein soll, sich vor bestimmten Sachen wie in meinem Fall Fleich bzw. eben Leichenteile zu essen, kapier ich nicht. Ist doch total krank, so was.
Wie gesagt ich war noch nie essgestört und esse immer nach Herzenslust. Auch mein Autismus hat mit Essstörung überhaupt nix zu tun. Ich hab ein sehr gutes Körpergefühl, schon immer. Wenn das von außen durchbrochen wird baue ich körperlich massiv ab. Das ist aber sehr gesund, ich erkenne wirklich, was gut für mich ist und was nicht. Werde auch ärztlich begleitet. Daran gibt es gar nix auszusetzen.
Der Journalist leistet tadellose , rücksichtsvolle Arbeit.
Ich als chronisch Betroffene bewundere seine Herangehensweise.
Mir tut das so doll leid, wie die jungen Frauen im Supermarkt so gestresst sind 😢 Lebensmittel einkaufen und schön essen, kann das Leben so bereichern. Es macht mich traurig, dass die beiden die Welt der Lebensmittel, des gemeinsame Kochens und Genießens nicht haben 😭
Sehr rücksichtsvoll, dass ihr euch dann im Supermarkt mit der Kamera zurückgezogen habt.
Ich (49) hatte nie Probleme mit dem Essen, meinem Gewicht oder Körper. Vir 14 Jahren wurde Zöliakie diagnostiziert. Auch kein Problem.
Mittlerweile leide ich (und ich leide wirklich) an einer essbezogenen Schlafstörung. Ich stehe nachts auf und esse, was mir in die Finger kommt: Schokolade, kalte Kartoffeln, Obst, Gemüse etc. Ich bekomme das auch nicht mit, wundere mir am nächsten Morgen nur über die Reste und weiß dann: Mist, du hast wieder gegessen.
Mehr über Essstörungen vielleicht nochmal tiefer in die Magersucht gehen das ist so interessant
Schwachsinn!!
Eine interessante Reportage! Das sind auch alles sehr nette Menschen, die da zu Wort kommen.👍 Ich selber bin betroffen, nehme Mounjaro, stelle meine Ernährung (mehr Proteine und Ballaststoffe) um und hole mir unter anderem hier auf Youtube Infos auch vom Kanal DoktorWeigl. Er macht einen seriösen Eindruck. Ich kann nicht so viel schreiben, da ich auf Arbeit bin. Gruß aus Berlin und hoch die Hände, Wochenende. 🤗
sehr interessante Reportage!! respekt an den Mut der Teilnehmer so darüber zu sprechen! viel Erfolg weiterhin!
Schaue ich selbst als binge eater, und ich weiß trotzdem nich was ich denken soll oder wie der richtige weg überhaupt aussieht. Und trotzdem denke ich eher wie eine margersüchtige, aber ess verhalten wie binge eater (bin teenager)
Zuckerfreie oder light Produkte verbieten find ich nicht gut…Süssstoffe sind noch immer besser als Zucker
"ne krasse Challenge", könnt ihr nicht normal reden, statt so einer Müllsprache?
So stark dass sich so viele vor die Kamera gestellt haben!
Ich kenne mehrere Fälle, die so eine Klinik alles nur noch schlimmer gemacht hat. Ich kann mir das nicht anschauen. Sofort kommt die Wut in mir hoch wenn ich über darüber nachdenke. Die betreffenden hatten schwerwiegende Traumatas und das Trauma hing mit dem Essen zusammen und anstelle zu Lösungen zu finden hat das Personal die Personen gezwungen das gleiche zu essen wie alle anderen wodurch das Trauma noch schlimmer wurde
Ich wünsche allen gezeigten Personen nur das Beste und danke, dass ihr über eure Krankheut gesprochen habt.
Ich war auch schon in einer Klinik wegen ed bis aber dann festgestellt worden ist, dass ich damit kein Problem habe sondern mein Magen ist krank (gastroparese).
Ich bin damals untergegangen in einer Klinik weil ich immer satt war.. war ganz schwer.. ❤
Also mir fehlt an dieser doku, dass auch die schattenseiten von solchen kliniken beleuchtet werden.
Ich hätt da so einige dinge zu erzählen…
Wie kann ich die Verantwortlichen für diese doku kontaktieren??? Ich würde gerne auf ein paar dinge hinweisen
Ich habe ja schon viel von so Kliniken gehört aber dass es für einige Patienten Lift- oder Treppenverbot gibt hätte ich nicht gedacht. Schon heftig was für Details es da geben kann.
Social Media und Co sind aber externe Verstärker.
Ich war 2021 in der Klinik. Alle füllen da einen standardisierten Aufnahmebogen aus, keine Ahnung seit wie vielen Jahren schon gibt es darauf die Frage inwiefern Patienten denken, dass ihre eigene Essstörung durch sowas verstärkt wurde. Ich erinnere mich sogar explizit an eine Frage zu Germanys next Topmodel.
Die Klinik erfasst also Daten, in einem Interview hat ihr Vorgänger das auch vor einigen Jahren mal etwas weiter ausgeführt.
Es ging nie darum, dass eine Essstörung durch Medien entsteht. Aber sie verstärkt. Ich habe in meinem schlimmsten Zeiten ganze Tage damit verbracht nichts anderes zu tun als mir alte GNTM Folgen anzuschauen, ich habe mir eigene Videos aus bestimmten Ausschnitten selbst zusammengeschnitten aus meinen liebsten "Trigger-Szenen". Ich kann bis heute an die 10 Essstörungsdokus die ich damals auf YouTube rauf und runter geschaut habe Wort für Wort mitsprechen.
Und aus den Gruppengesprächen und auch von dem was mir Therapeuten in den Einzelsitzungen sagten weiß ich, damit war ich bei weitem nicht die einzige.
Gerade Anorexie als Krankheit hat einen extremen Selbstverstärkungstrieb, sich immer wieder ganz bewusst triggern.
Dafür ging es mir tatsächlich gar nicht so sehr darum "wenigstens irgendwas selbst kontrollieren zu wollen"
Machtlos würde ich das ganze auch nicht nennen. Es war ganz im Gegenteil meine ganz eigene psychische Selbstverteidigung, zum Leidwesen meines Körpers. Eine Betäubung und Verdrängung von so viel innerem Schmerz in der jede Sekunde die ich nicht voll gedanklich bei meiner Essstörung war sich viel schlimmer anfühlte als jede Sekunde mit ihr, weil dann so viele Erinnerungen hochkamen, so viel Leid, Einsamkeit, Gewalt, Trauma.
Wie viel es mit dem Körper zu tun hat ist auch individuell.
Ich denke bei Mobbingopfern ist es doch eher körperlich. Und bei mir war es auch sehr körperlich. Es ging mir nicht nur darum mein Essen zu kontrollieren, sondern mir ganz persönlich ging es tatsächlich auch darum einen knochigen Körper kriegen zu wollen.
Der Ansatz der Klinik ist Tiefenpsychologisch, es geht also schon darum patientenindividuell auszumachen, was für einen Zweck denn diese Krankheit für einen erfüllt, was einem das bringt und dann meinetwegen zu erörtern woher dieses Gefühl von Machtlosigkeit kommt und warum es sich "so gut anfühlt" wieder etwas Kontrolle über etwas im Leben zu kriegen.
Und ich habe nie mitbekommen, dass irgendwem wegen SVV in meiner Klinikzeit ein akuter Sterbewille oder auch direkt Suizidalität unterstellt worden wäre. Wurde es bei mir auch nicht.
Ich war auch 12 mal stationär, muss sagen, dass mir die Aufenthalte nur sehr bedingt nachhaltig geholfen habe , mittlerweile bin ich 60 , die Anorexie besteht nach wie vor nur dass mein Denken sich kaum mehr um Essen dreht, ich esse einmal am Tag , immer ungefähr das gleiche. Nachdem ich alleine lebe ist das auch kein Problem. Ist halt so.
BMI ist aber doch eigentlich bullshit, oder?
Man hätte noch Erwähnen sollen, dass wenn man einmal ne ES hatte, dagegen ein Leben lang kämpfen muss, bzw lernen muss damit zu leben.
Ich habe nach 30kg Abnahme auch eine Essstörung bekommen. Bin dann nach fast nem Jahr versuchen es selbst in den Griff zu kriegen zum Dok & zu Psychotherapie.
Dort wurde mir dann klar, dass ich schon seit Jahren eine Essstörung habe und weil sie jetzt extremer wurde erst so richtig bewusst wurde.
Ganz wichtig; nach stationärer behandlung ist die ambulante therapie, da es eine grosse stütze ist. Ich wünsche jedem einzelnen unendlich viel kraft, mut, geduld und gottes segen. Ihr seid viel stärker als ihr denkt, ihr lieben🥰💜.
29:31 Gadse 😍
seltsam auf den ersten Blick sieht die blonde wie Die Militant Vegenaerin von youtube aus
Wichtig für viele zu verstehen, dass Menschen mit Übergewicht absolut durch die Hölle gehen in jeglicher Hinsicht und muss genauso anerkannt werden als Essstörung. Es sit ein Trugschluss zu glauben, dass eine Person mit Übergewicht nicht an Bulimie leiden könnte z.B. und etc. Esstörungen und Symptome sind sehr vielfältig und es ist sehr traurig, dass das in der heutigen Zeit den Meisten noch nicht klar ist und den Leidensdruck für solche Menschen explodieren lassen!
Aber die Klinikleitung hat nicht so richtig verstanden, warum Essstörungen entstehen, oder? Das hat nämlich nur extrem selten was mit dem Aussehen, Social Media und negativen Vorbildern zu tun.
Es hat mit Hilflosigkeit, Machtlosigkeit und dem inneren Wunsch, wenigstens irgendetwas selbst kontrollieren zu können, zu tun. Und mit Sucht.
Beim SVV behaupten Therapeuten auch bis heute, dass die Betroffenen sterben wollen. Das wollen wir NICHT. Die Gründe und Auslöser sind dieselben, wie bei einer Essstörung.
Und daher ergab eine Therapie für mich nie Sinn. Mir wurden immer nur Motive unterstellt, die nicht stimmten. Und man WOLLTE mich nicht verstehen und man WOLLTE mir auch nicht zuhören.
Danke an alle Patienten und Patientinnen, die uns Zuschauenden einen Einblick gegeben haben. Alles Gute und ganz viel Kraft für euren weiteren Weg!
Verniedlichen die den Namen von dem fresubin🐝🐝🐝 um Patienten die Angst vor hochkalorischer Nahrung zu nehmen?😂
Warum versteht man nicht bei der ersten Therapie? Muss wohl im kopf was nicht stimmen .. das hirn zu weit weg
Ich wünsche alles beste, Liebe!❤️
Triggerwarnung Esstörung und Diabetes —
Ich habe keine „klassische“ Esstörung, es nennt sich Diabullemie bzw. nennt man es auch Insulin Purging.. Ich lebe damit jetzt schon ca 10 Jahre und hab mich bisher niemanden so wirklich anvertraut. Es ist einfach schwer damit zu leben.. Hilfe konnte ich mir bisher nicht suchen, einfach aus Angst und scham .. weil keiner es versteht.
lol Ich war auch in der klinik 😀 die is echt gut
Es gibt noch andere Kliniken die sich um essgestörte Patientinnen/Patienten kümmern.
Wow! Das ist wirklich mal eine gelungene Doku über Essstörungen. Ihr habt alles richtig gemacht: Grenzen gewahrt, über die Gefühle von Betroffenen gesprochen und damit Essstörungen viel verständlicher dargestellt, als Dokus die meinen schwer kranke Menschen als Schockbilder zu verwenden. Auch, dass ihr angesprchen habt, dass Ärzte Essstörungen oft nicht ernst nehmen, und wie unterschiedlich die Symptomatik aussehen kann finde ich wirklich gelungen. Auch, dass ihr nicht bei Social Media geblieben seid, sondern auch wirkliche Ursachen benannt habt finde ich große Klasse! Ihr habt alles richtig gemacht, indem ihr nicht dieselben Fehler gemacht habt, die sich sonst in solchen Dokus finden. Als Ex-Betroffene bin ich für so etwas sehr dankbar, und gerade noch Betroffenen hilft sowas bestimmt sehr dabei verstanden zu werden. Wirklich vielen Dank!
an alle, die gerade akut strugglen; ihr schafft das. es wird besser. 🖤
Ich wäre tatsächlich auch total offen für eine Reportage über das Thema Magersucht mit Adhs !🖐🏻 ich bin soweit stabil aber kann eine Menge über die Gedanken etc damit erzählen..
Dort war ich auch. Schon vor 30 Jahren mit 17 bis 18. Für damals über 6 Monaten. Danach hat es noch 23 Jahre gedauert, bis ich den Mist los wurde. Ich bin übergsngslos von einer Form in die nächste gerutscht. 50kg Schwankungen gab es. Bulemie war am schlimmsten U langwierigsten. Das kanmmer u war immer wieder u hat mir so unglaublich viel genommen. Die Regeln waren damals schon dieselben. Leider wurde damals nicht erkannt, dass ich adhslerin bin. Das Verständnis hätte mir glaube ich, einiges erspart. Jetzt mit dem adhs Medikamenten geht es mir viel besser. Es war keine leichte Zeit. Nie. Gute Besserung U viel Kraft allen Patienten, die gerade tapfer kämpfen.