In dieser Folge von „Unter Strom“ geht es um den Einstieg in die Elektromobilität: Was ändert sich im Alltag und worauf solltet ihr achten, wenn das erste E-Auto vor der Tür steht? Marie ordnet die wichtigsten Unterschiede zum Verbrenner ein und zeigt, welche Punkte den Start erleichtern.
Ausführliche Informationen zum Thema findet ihr auch auf der ADAC Website:
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Ein zentrales Thema ist das Laden. Am komfortabelsten funktioniert es zu Hause mit einer eigenen Wallbox: jederzeit verfügbar, ohne Umwege und zum normalen Stromtarif, mit Photovoltaik oft besonders günstig und sauber. Ist das zwingend notwendig? Nein. Auch ohne eigene Lademöglichkeit lässt sich ein Elektroauto gut nutzen. Viele Modelle bieten heute deutlich höhere Reichweiten, sodass Laden alle paar Tage ausreicht, zum Beispiel am Arbeitsplatz oder beim Einkaufen. Öffentliche Schnelllader sind inzwischen weit verbreitet und lassen sich gut in den Alltag integrieren. Weniger praktisch sind langsame AC-Ladesäulen am Straßenrand, in vielen Städten sind sie oft belegt, und wer zu lange stehen bleibt, zahlt schnell Blockiergebühren. Außerdem gibt es zum Einstieg oft günstige Ladetarife vom Hersteller. Es lohnt sich, hier nachzufragen. Ladesäulen lassen sich über verschiedene Apps oder auch in Navigationssystemen finden.
Ein weiterer Unterschied ist die Reichweite. Während beim Verbrenner schnelles Tanken selbstverständlich ist, erfordert das Elektroauto etwas mehr Planung. Die tatsächliche Reichweite hängt stark von Fahrweise, Geschwindigkeit und Außentemperatur ab. Hohe Geschwindigkeiten auf der Autobahn und Kälte erhöhen den Verbrauch spürbar. Die Reichweite realistisch einzuschätzen und Ladepausen einzuplanen ist daher wichtig. Einige moderne Navigationssysteme übernehmen die Planung von Ladestopps automatisch. Mit etwas Erfahrung relativiert sich die anfängliche Unsicherheit schnell.
Auch das Fahrgefühl unterscheidet sich. Elektroautos beschleunigen ohne Gangwechsel, nahezu vibrationsfrei und mit direktem Antritt. Beim Verzögern gewinnt das Fahrzeug über Rekuperation Energie zurück. Dadurch wird die mechanische Bremse seltener genutzt und sollte gelegentlich bewusst stärker betätigt werden, um sie funktionsfähig zu halten. Wie beim Verbrenner hat auch beim Elektroauto der Fahrstil einen direkten Einfluss auf den Verbrauch. Wer vorausschauend fährt und das Fahrzeug öfter rollen lässt, kann zusätzlich Energie sparen.
Viele Elektroautos sind mit einer App verbunden, über die sich Ladestand, Ladezeiten oder die Standklimatisierung steuern lassen. Bei der Standklimatisierung ist zu beachten, dass diese Funktion Energie kostet. Wenn das Fahrzeug dabei an der Wallbox hängt, geht das aber zumindest nicht zulasten der Reichweite. Wichtig ist, frühzeitig zu klären, wie die Online-Dienste eingerichtet werden und wie lange sie kostenfrei nutzbar sind.
Unterm Strich zeigt sich: Die Unterschiede zum Verbrenner sind überschaubar, wenn man die grundlegenden Besonderheiten kennt und realistisch plant.
Wie habt ihr euch auf euer erstes Elektroauto vorbereitet? Was hat euch am Anfang überrascht und was hättet ihr gern früher gewusst? Schreibt es gern in die Kommentare!
Alle Folgen gesammelt in der Playlist „Unter Strom“
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Kapitel:
00:00 Willkommen bei „Unter Strom“
00:38 Laden statt tanken
01:05 Laden zu Hause mit Wallbox
01:30 Laden ohne eigene Wallbox
02:04 Öffentlich laden im Alltag
03:06 Reichweite realistisch einschätzen
04:05 Fahrgefühl und Rekuperation
05:22 Zusatzfunktionen und App-Anbindung
07:12 Bis zum nächsten Mal bei „Unter Strom“
#elektroauto #elektromobilität #eauto #adac
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Ich würde mir gern ein E Auto holen, aber ich habe einen eigenen Parkplatz, aber keine wallbox. Da ich in Berlin wohne und arbeite, würde ich gern wissen, ob man auch dann einen E nehmen kann? bzw ob es sich lohnt
Mein Arbeitgeber hat selbst Elektro und ladet nun im neuen parkhaus nebenbei auf, aber ihm zu sagen er soll das zur verfügung stellen ist unrealistisch auch preislich.
Ich als noch verbrennerfahrer muss sagen einfach top. Da bleibt keine frage offen wie zb, wie man an einer säule bezahlen kann. Reicht eine ec karte oder muss ich mit einer app die säule freischalten? Woran erkenne ich denn eine schnellladesäule?
Ich wäre auch nie darauf gekommen, dass langsam fahren oder im leerlauf oder gleiten wie es heißt, strom spart. Danke
Ich bekomme mein erstes E-Auto im Winter. Ich verstehe noch nicht den Unterschied zwischen rollen lassen und Rekuperation. Wenn Rekuperation eingestellt ist, kann ich doch gar nicht mehr einfach rollen lassen, oder?
Eine Frage als "noch Diesel – Fahrer" und zukünftiger "BEV – Laternenparker":
kann ich auch bei DC – Ladung an diesen Power- Schnellladern bewußt mit geringerem Strom laden, um den Akku zu schonen?
Typische Situation: ich gehe mit der Familie in die Hölle (= großes, skandinavisches Möbelhaus an einem Samstag) und weiß, dass ich 2 bis 3 Stunden dort verbringen werde. Kann ich dann im BEV den maximalen Ladestrom z.B. auf nur 30kW einstellen, weil ich weiß, dass ich nach der max. erlaubten Parkdauer dann genug im Akku habe?
Der Hinweis mit der Wallbox ist nicht 100% korrekt. Es wird keine Wallbox benötigt, sollte ein Starkstrom-Anschluss daheim vorhanden sein, dann reicht ein 100€-200€ Adapter-Kabel.
Ich verstehe immer noch nicht warum die Ladebuchsen so oft hinten am Fahrzeug sind.
Danke fürs Video. Danach hab ich gesucht. Bekomme meinen ersten E-Wagen in gut 10Tagen
Meine erste frage ist wie soll ich es bezahlen .? Wieviele lade Karten brauche ich ?
Hallo Marie, Danke für Deine Mühe und den tollen Videos. Werde jetzt wohl auch von einen Diesel auf ein E-Auto umsteigen. Würde es Dir etwas ausmachen mal einen Test von den BYD BYD Atto 3 Evo zu machen, den habe ich bestellt 🥰und der hat zur Zeit eine Lieferzeit von 5-6 Monaten…BYD scheint von den Ansturm überfordert weil der so gut verkauft wird. LG Jan
Wie schön, dass sich der ADAC anhaltend anbiedernd um Elektromobilität kümmert und die Werbetrommel rührt, anstatt sich um die Belange der großen Mehrheit zu kümmern. Laut werden gegen die anhaltend hohen Spritpreise zum Beispiel. Das wäre euer Auftrag.
Die Aussage, dass eine eigene Wallbox kein absolutes Muss mehr sei, ist zutreffend, aber doch im Tenor etwas arg wohlwollend, wie ich finde.
Elektroautos sind wirklich komfortabel nutzbar eigentlich nur für Eigenheimbesitzer bzw. Mieter mit Stellplatz plus Wallbox. Mindestens sollte man die Aussicht darauf haben, dass man in wenigen Jahren so wohnt. Auf öffentliches Laden angewiesen zu sein, ist zwar machbar, aber stinkt in puncto Komfort weit, weit ab. Leider.
semi schön abgelesen…
tja bei mir sieht es mit ladesäulen sehr schlecht aus die nächsten 4 sind fast 5 km weit weg und immer belegt dann gibt es noch mal 6 im umkreis von 20km und für mich als langstreckenfahrer 500km+ mit reisegeschwindigkeit von 140-150 kmh ist wohl ein e auto nichts
Die Videos sind gut gemacht und erklären viel. Fange gerade an mich zu informieren weil ich einen Plugin Hybrid gekauft habe. Aber wenn ich vor der Entscheidung stünde und anfange mich zu informieren über das Laden und Apps usw wäre die Entscheidung schnell gefallen und es bleibt beim Benziner oder Diesel.
Es nervt jetzt schon obwohl ich das Auto noch nicht mal habe.
Ok, danke für diese wichtigen Informationen.
Das stärkt nun meine Bindung zum Verbrenner.❤
5:00 ja die erfahrung hab ich auch gemacht lieber etwas mehr rollen lassen. E-Autos rollen deutlich besser als ihre Verbrenner Kollegen weil auch die Automatikgetriebe gerne in die Motorbremse gehen. mit dieser Fahrweise fahre ich unseren Firmen Elroq teilweise mit 14Kwh auf 100km
Habe mich bewusst nach endlosen Tests gegen Elektro entschieden. Kein Internet (laden)/Hybrid/Akku/Riemenstartergenerator Problem. Das E Auto ist keine wirkliche (wirtschaftliche) Alternative. Erste Hyundai IONIC 5N Akku Ausfälle nach nur 2 Jahren. Googelt um Gottes Willen nach den ganzen Nachteilen. Unendlich!
Eine der 6 clearingstellen Internetprobleme und das Auto lädt (im Urlaub) nicht 😮
Informiert euch über ChatGPT/Gemini. Armortisation nach 110.000km Laternenparker. 50000 bei Wallbox im Idealfall inklusive Inspektion Verbrenner!
Leute: Erste Hyundai IONIC 5N Akkus bereits nach nur 2 Jahren Ausfälle 😮
wenn ich im 4. Stock wohne und mit Glück ein Fenster zur Straße habe und das Auto in der Nähe des Hauses geparkt habe oder in der Seitenstraße. Kann ich dann einfach ein KAbel runterlegen, über Gehweg, über Straße un mein E-Auto aufladen?
Wow während in China mit 1000 kW geladen wird und zwar konstant in 9 Minuten bis 97 % siehe BYD und das ganze App frei und Registrierung frei. Das Auto erkennt automatisch die Ladestation und wird bei dem Anbieter, wo man sein Haus Vertrag hat also der reguläre Stromanbieter abgerechnet man bekommt einen Code denn der Wagen erkennt .
Hier feiert man hier in Deutschland eine 50 kW Ladestation. Dieses Land ist dermaßen abgehängt und die Chinesen zahlen neun Cent für die Kilowattstunde. Maximal zwölf merkt man in Deutschland noch was schief läuft
Wer ein E-Auto hat, sollte sich jedoch auch unbedingt noch 2026 eine PV-Anlage & Speicher installieren!
Denn günstiger kommt man nicht mehr daran: China verlangt jetzt MwSt. für Exporte & die Rohstoffe für PV-Module haben sich deutlich verteuert. Experten erwarten bis 30% höhere Modulpreise!
Ja. Ein gebrauchter e208 Lessingrückläufer.
Warum erklären Sie nicht, dass man eine Wall-Box gar nicht zwingend braucht?