Sollte man sich jetzt ein E-Auto zulegen? Die Doku von SWR Wissen macht den Praxistest und liefert wertvolle Antworten. In Zusammenarbeit mit den Datenjournalisten des SWR entsteht ein online-E-Auto-Checker für jedermann, basierend auf den Erfahrungen und Fakten des Films.
SWR-Wissenschaftsjournalist Axel Wagner steigt dafür von seinem alten Verbrenner testweise auf ein E-Auto um und besucht Menschen, die schon lange mit Strom fahren. Beim ADAC testet er, ob die Batteriereichweiten wirklich halten, was Hersteller versprechen, besucht eine Werkstatt, die sich auf den Umbau von Verbrennern zu E-Autos spezialisiert hat und reist nach Norwegen, wo bereits 95 Prozent der PKW-Neuanmeldungen E-Autos sind.
Was können wir von dort lernen? Woran liegt es, dass Deutschland sich so schwer tut mit der E-Automobilität?
Diese Doku aus der Reihe SWR Wissen trägt den Originaltitel: E-Auto, jetzt? Der Check, Ausstrahlungsdatum: 9.12.25 #swrdoku #swr #emobilität
Alle Aussagen und Fakten entsprechen dem Zeitpunkt der Ausstrahlung und wurden seitdem nicht aktualisiert.
Datenquellen und Methode Die Daten dieses Gesamtkosten-Rechners stammen aus dem ADAC-Autokatalog, der den Großteil aller in Deutschland erhältlichen Autos führt. Der Rechner berücksichtigt Fahrzeugmodelle, die 2024 und 2025 angeboten wurden. Dabei wird jeweils das Basismodell jedes E-Autos (günstigste Modellvariante) mit dem Median der Diesel- und Benziner-Basismodelle des gleichen Fahrzeugsegments verglichen. Fahrzeugmodelle, die in den letzten zwei Jahren weniger als eintausendmal neu zugelassen wurden, wurden nicht berücksichtigt.
Weitere Infos und Quellen unter:
0:00 Intro
0:57 Verbrenner-Aus auf dem Schrottplatz
0:58 Auf E-Auto umsteigen?
2:34 Recherchen auf der IAA
3:56 Das SWR Data Lab und der E-Auto-Checker
5:35 Axel Wagner und der E-Auto-Praxistest
8:33 Reichweitenangst
10:24 Mein erstes Mal Laden
12:55 Wie ist das mit den Ladekarten?
15:39 E-Auto versus Verbrenner, was wofür?
20:56 So steht E-Auto-Deutschland da
22:46 Ladetest beim ADAC
25:06 Auf nach Norwegen
28:44 E-Auto-Parken auf Norwegisch
30:14 E-Gebrauchte
32:44 Reparatur und Wartung
33:26 E-Mobilität der Zukunft
35:58 Laden auf dem Land
37:01 von Norwegen lernen
37:40 E-Auto der Umwelt wegen?
40:10 Lohnt sich der Umbau vom Verbrenner zum Stromer?
42:37 Der E-Auto-Checker
43:34 Die große Frage
Preisschwankungen bei Batterie-Rohstoffen: Wie die Automobilindustrie reagiert und welche Auswirkungen sie auf die Zellkosten haben – Fraunhofer ISI
The closing longevity gap between battery electric vehicles and internal combustion vehicles in Great Britain | Nature Energy
umweltbilanz e-auto.png
01_ifeu_Paper_Aktualisierte_Klimabilanz_von_Pkw_20250214_final.pdf
VW ID.3 Pro S ENERGY (5-Sitzer) (ab 06/25): Technische Daten, Bilder, Preise | ADAC
VW Golf 1.4 TSI BMT Highline (3-Türer) (11/12 – 05/14): Technische Daten, Bilder, Preise | ADAC
Bundesnetzagentur – Ladesäulenkarte
Strompreise 2025 auf dem Niveau des Vorjahres | Statista
E-Auto-Stromtarife:
Infografik: Strompreise 2025 auf dem Niveau des Vorjahres | Statista
Ladetarife
Spritpreis-Entwicklung
source

Hier eine Rückmeldung von der Redaktion SWR Wissen: Der Eindruck in den Kommentaren, dass wir uns auf veraltete Quellen berufen, täuscht. Die Doku kombiniert Erlebnisse der Protagonist:innen mit Daten aus unserem "SWR E-Auto-Checker" und aktuellen Studien zum Thema (siehe Quellenliste im Beschreibungstext des Videos). Der "E-Auto-Checker" bietet ausschließlich Modelle an, die 2024 und 2025 als Neuwagen erhältlich waren und mehr als mindestens 1000-mal in Deutschland zugelassen wurden und basiert auf ADAC-Daten, Strom- und Kraftstoffpreisen 2025 sowie den CO₂-Preisszenarien des PIK. Einzelne grafische Elemente innerhalb der Doku basieren auf im Produktionszeitraum verfügbaren Quellen. Der E-Auto-Checker ist jedoch auf dem aktuellen Stand https://www.swr.de/swraktuell/auto-kosten-rechner-100.html
Liebe Leute,
für so eine Reportage sollte man vielleicht mal Menschen befragen, die beide Seiten kennen und nicht nur Stammtischparolen reproduzieren.
In vielen der geschriebenen Kommentare steckt nämlich deutlich mehr Wahrheit als in dem Beitrag selbst.
Dieser „James“ aus der Reportage ist jedenfalls meilenweit davon entfernt, ein Spezialist zu sein. Der gute Mann fährt einen RAM mit über 20 Litern Verbrauch auf 100 km spazieren und ist damit hochzufrieden. Dem wird dann ernsthaft eine Zoe gegenübergestellt, ein Fahrzeug, das als günstiges Stadtauto konzipiert wurde.
Ganz ehrlich: Man man man…
Ich teile hier bewusst mal meine eigenen Erfahrungen nach knapp 90.000 km, aus Sicht eines Motorsportlers und Oldtimersammlers.
Ja, es ist eine Umgewöhnung, wenn man vom Verbrenner kommt.
Die wichtigste Grundlage: Zuhause laden können. Ist das gegeben, ist das „Ladeproblem“ zu über 90 % erledigt.
Für Langstrecken in Europa besitze ich genau eine Ladekarte, mit der ich in ganz Skandinavien bislang völlig problemlos laden konnte. Durchschnittspreis: ca. 40 Cent/kWh.
Ironischerweise gibt es eher in Deutschland Probleme – nicht, weil es technisch nicht geht, sondern weil hier das Ladenetz offenbar ohne Plan zusammengewürfelt wurde. Diese Probleme treten fast ausschließlich in Innenstädten auf. Auf Autobahnen hatte ich noch nie Schwierigkeiten.
Noch zwei Tipps:
Kauft ein Auto, das den Akku vorkonditionieren kann.
Plant eure Route. Gerade auf Langstrecke ist das essenziell.
Und bitte: Nehmt ein Fahrzeug mit brauchbarem Infotainment, z.B. Android-basiert.
Dieses Gurken-Infotainment wie im ID.3 treibt einen schlicht in den Wahnsinn.
Die ewige Reichweitendiskussion verstehe ich ehrlich gesagt nicht.
Wir fahren regelmäßig 1.000 km am Stück in den Urlaub, auch bei –9 °C. Dann wird zweimal kurz nachgeladen, nicht voll, sondern nur gepuffert mit 150–205 kW Ladeleistung.
Nach ca. 300 km: 15 Minuten Frühstückspause.
Nach weiteren 300 km: Pinkelpause für den Hund.
Wo genau ist jetzt das Problem?
Wer will denn ernsthaft 1.000 km ohne Pause durchprügeln?
Auch das Thema Anhängerbetrieb ist längst kein Argument mehr. Ich ziehe regelmäßig meinen Autotrailer mit Oldtimer durch die Gegend. Mein Fahrzeug darf 2 Tonnen gebremst ziehen.
Verbrauch bei 100 km/h, Autobahn und Landstraße: ca. 22 kWh/100 km.
Selbst knapp 300 km am Stück waren völlig problemlos.
Beim Verbrauch entscheiden neben dem Fahrstil vor allem die technischen Details des Herstellers.
Es gibt Hersteller, die z. B. vorne und hinten Motoren verbauen und beim Rollen nicht nur die Motoren, sondern sogar die Antriebswellen an den Differenzialen auskuppeln, um Reibung zu minimieren. Genau da liegen die Unterschiede.
Mein Durchschnittsverbrauch über die letzten 30.000 km, inklusive Skandinavien bei –9 °C, Autobahn mit stellenweise 190 km/h und zackiger Alltagsfahrt: 18 kWh/100 km.
Geladen wird in 90 % der Fälle zuhause mit Solar. Da kommt kein Verbrenner auch nur ansatzweise mit.
Auch die Anschaffungskosten sind im Schnitt nicht höher, wenn man nicht Äpfel mit Birnen vergleicht.
Wer vorher einen Polo gefahren ist, ist damit auch keine 500km Urlaubsfahrten gefahren. Einstiegspreis Polo: ca. 22.000 €.
Hyundai Inster: ab ca. 23.000 €.
Kauft man dann noch einen Vorführwagen und nutzt aus, dass E-Autos in Deutschland so verpönt sind, bekommt man teilweise deutlich bessere Preise als beim Verbrenner.
Unser größtes Problem in diesem Land ist nicht die Technik, sondern unsere unfassbare Rückwärtsgewandtheit und die generelle Abneigung gegen Neues.
Niemand sagt, dass jetzt alle sofort umsteigen müssen. Es ist völlig okay, den vorhandenen Verbrenner so lange wie möglich zu fahren.
Aber beim Neukauf könnte man zumindest mal offen über ein Elektroauto nachdenken.
Stattdessen macht es der Staat, wie so oft, maximal kompliziert. Laden in Städten wird durch kleinteilige Billiganbieter unnötig erschwert, weil man sich überall neu registrieren soll.
In Skagen hingegen halte ich meine Electroverse-Karte an die Säule und lade für 40–50 Cent/kWh.
So schwer kann es also nicht sein.
Man müsste nur wollen.
also entweder ist eure Berichterstattung Mist, oder in Deutschland ist das wirklich ne Katastrophe, Wie alles ander auch… Ich lebe in Österreich ich habe eine Ladekarte von meinem Stromanbieter und brauche nicht mal eine Monatsgebühr zahlen. AC kostet mich 39cent DC 49cent. und das bei allen Big Playern in ganz Europa ohne zusätzliche Roaming Gebühren (Smatrics, EnBW ect.) Weiss nich wo in Deutschland das Problem ist.
Also Nr. 1 … ich weiß nicht wie so ne Lade-Karte funktioniert, aber das mit der EC-Karte ist doch 50% Profit-Gier, weil man nochmal extra Geld durch die Karte bekommt und weniger Gebühren zahlen muss und zu 50% Verschleierungs-Taktik … wie gesagt wurde … man sieht nicht auf Anhieb wie viel man bezahlt hat und mit der EC-Karte kann man das ja relativ zeitnah prüfen 🙈🤦🏻♂️
Und Nr. 2 … ist ja schön und gut das Norwegen so viele zusätzliche Vorteile für E-Autos einführen … kann Deutschland ja auch gerne machen … ändert aber überhaupt nichts an der Situation … nur eine bessere Lade Infrastruktur und bessere Monitäre Angebote bringen den Wandel … zusätzliche Fahrspuren oder Parkplätze wären mir in Deutschland aktuell sowas von egal 🤦🏻♂️
26:30 Genau das war auch mein Gedanke als ich vor kurzem das erste Mal in Oslo war… Wie leise es ist und wie wenig Abgase man wahrnimmt… Einfach nur gut!
Schade, dass mal wieder nicht gezeigt wurde, wie sich ein E-Auto im Winter bei 0 Grad, beziehungsweise Minusgraden verhält.
was redet ihr da? Strom tanken ist ist jetz schon deutlich günstiger als Benzin oder Diesel. Und zwar an öffentlichen Ladesäulen
Gelaber ohne jegliche Information: Wiederverkauf, Versicherung und Ladeverluste bleiben unerwähnt.
Ford hat übrigens die Produktion seine E pick ups gerade eingestellt. Und seit wann sind Windmühlen klimafreundlich. Welch ein Schwachsinn!!!
Da habt ihr ja ne tolle Doku gegen E-Mobilität angefertigt. Immer wieder diese unterschwelligen aussagen das es schlecht ist. Zudem Persönliche Beispiele zeigen die gewollt überfordert wirken und beileibe nicht den Durchschnitt zeigt. Nur weiter so als Öffentliche….
Hallo TOGi,
ich gehöre eigentlich auch eher zu den „passiven“ Zuschauern. Ich freue mich jedes mal, wenn neue Filme von Dir zu sehe sind. Du machst wirklich einen tollen Job. Mach weiter so.
Liebe Grüße
Torsten
Das Thema ist, wenn du das erste mal Elektro unterwegs bist… die ersten Wochen sind ein lernen…. egal ob 2015 oder 2026. Und ja, man macht Erfahrungen, wie bei allem was man neu beginnt – Da kann die Infrastruktur noch so Perfekt sein, wir werden immer igendwelche Fehler machen… Also seit Neugierig und lasst euch nicht von so, doch leicht tendenziösen, Berichten erschrecken. Ist ja eher peinlich wenn man 2025noch so unbedarft an das Thema herangeht 🤷🏼♂️
Nachhaltig 😂😂😂
Elektro kommt für mich überhaupt nicht ins Unternehmen. Wir sind eine Werkstatt und fahren mit einem 6 Tonnen Anhänger. Da würde man nur noch an der Ladestation sein. Dazu gibt es meines Wissens nach kein Elektro Auto mit 6 Tonnen Anhängelast.
14:40 oder man kauft sich ein Tesla und entgeht dem karten wahrsinn
45 Minuten mit so wenig Inhalt zu füllen ist schon krass… und natürlich nur die deutsche Auto Industrie beleuchtet und kein Wort von China… Jaja, sind ja die "bösen Komministen" 🙄 Die haben den deutschen Markt schon lange abgehängt 🤷♂️
Warum wird eigentlich immer vergessen, dass das Benzin nicht einfach so in die Zapfsäule fließt ?
Huch? Das tönt wie in den 80er als da diese Heimcomputer kamen und man Fernsehsendungen darüber machte. "Kann man damit was anfangen?" "Taugt das was fürs Büro?" "Ist wohl zum spielen." "Die Zukunft ist es wohl nicht." "Das ist was für Nerds". Wieso ist diese Doku so rückwärtsgewandt? Bei jeder Szene schwingt dieses angestaubte, ungläubig Skeptische mit.
ich finde die elekromobiltät schon sehr interessant, durch die kfz steuerbefreiung und anderen vergünstigungen eine überlegung wert, bin aber einer der anderen 81% der arbeitenden bevölkerung mit nur 16800€ jahresnettolohn, wird zZ noch sehr schwer zu finazieren😔
Was für ein Schwachsinn! Keine Information oder Analyse, der Gegenproben nicht bestehen. SWR-Doku sollte diese Sendung anders angehen. So bekommt man den Eindruck, dass die E-Mobilität nur für Außerirdische ist.
Eine sachliche Darstellung fehlt hier aus meiner Sicht. Kein Wunder dass es in Skandinavien und den Niederlanden Deutschland mehrere Schritte voraus sind.
Da wundert man sich, dass die "Chinesen" Europa den Markt abknöpfen.
Die Ladeinfrastruktur in Deutschland ist NICHT ausreichend. In den neuen Bundesländern ist die Abdeckung unzureichend. Dazu kommt, dass die Ladepreise VIEIEIEIEIEL zu hoch sind. Die CPO´s machen einen Megagewinn!
Wo kann man an der AC-Ladesäule 0,39-0,49 ct. laden? Das hätte ich gewusst!
Zu viele Anbieter machen vieles kaputt.
Ad-hoc-Laden muss für einen normalen Preis Zwang werden! Dies wird nicht angesprochen. Schade!
Es hat nur noch die Frage gefehlt , e Auto oder Wasserstoff 😂😂😂
2:53 hier wird das e Auto von morgen gezeigt ?? Ich hatte kein Kommentar zu Tesla und Teslas FSD gesehen . Die ÖR's können weg. Ich frage mich echt warum sich hier jetzt soviele aufregen , es ist seit langem in keinem Beitrag anders
33:07 die Wartungskosten sind gleich hoch?? Bei fehlender Abgasnachbehandlung, Wechsel von Schmierstoffen, Filtern, Zündkerzen etc?! Die Kosten für Verbrenner sich hier ca. 5x so hoch. Es gibt E-Fahrzeuge, die praktisch gar nicht zur Wartung müssen oder diese sich nur auf eine kurze Durchsicht beschränkt.
Klassische SWR Doku das man Leute nimmt die 0 Ahnung vom Thema haben . Durch sowas werden dann Leute von der E Mobilität Abgeschreckt
Den ID.3 ist auch wirklich ein schlechtes schnell lade Auto. Dass auch dieser Umweltaspekt immer eine Rolle spielt, wenn man über E-Autos redet. Ich sehe eher einen anderen Vorteil. Die Unabhängigkeit von anderen Ländern verringern. Wo kommt denn das schöne Öl meistens her? Oft von Ländern, die nicht vertrauenswürdig sind. Zur Berechnung was ein E-Auto kostet und sich lohnt für einen, kann man auch einen Kostenvergleich über eine KI machen. z.B. Gemini oder Claude. Geht ziemlich einfach und schnell.
Die Fokussierung auf die Ladekarte ist bestenfalls befremdlich. Wir laden nur zuhause und das ist einfach überhaupt kein Thema für uns. So geht es sehr vielen E-Auto Besitzern.
Lächerlicher Beitrag.
32:30 – 33:30 Einmintüger Einspieler, dass die "Instandhaltung von E-Autos vermutlich günstiger ist" okay wow danke für die Info. Wie viel Teile hat denn ein E-Auto? Was geht besonders schnell kaputt? Was ist probelmatisch, was nicht? Wie leicht lassen sich die Autos im Vgl. reparieren? Alles unbeantwortete Fragen.
37:50 Klimaschutz: Ist die Batterieproduktion jetzt problematisch oder nicht? Das ist doch ein riesen Thema, wieso geht ihr darauf nicht ein?
Wie lief denn überhaupt die Fahrt nach Norwegen mit dem E-Auto? Wie viele stopps, wie lange hat das im Vgl. gedauert ?
Und dann noch das "data lab", das destatis Daten aufhübscht.
Ganz ehrlich, ihr wolltet einfach nur Norwegenurlaub machen, oder ?
Hab aktuell beides zu Hause. Will mein Benziner eigentlich auch gegen e tauschen da es mich überzeugt hat aber es gibt leider kein Combi (ja ID7 und I5) und nur SUV. Daher wird das nächste Auto, welches den aktuellen Combi ersetzen soll, auch wieder ein Benziner auch wenn ich das nicht möchte.
Die beiden genannten sind mir aber für mein Anforderungen zu teuer und SUV will ich noch weniger als ein Verbrenner… Naja schade.
In aller Kürze zu den Kosten, ohne wallbox: 0,49 EUR/kw (ohne Vertrag bei Jet) und/oder 0,39 EUR/kw bei 99,00 Eur Jahresgebühr (bei IONITY)- Bei einer Jahresfahrleistung von 15.000 km (3.000 kw) kostet 1 kw weniger als 0,43 EUR/kw…
Die Aussage, dass die Autos nicht immer groß sein müssen, stimmt bei E-Autos nicht. Kleine Autos können nur kleine Akkus. Somit sind diese nur als Stadtautos tauglich, was an sich Humbug ist.
Renault Zoe 2021 null Sterne im Euro NCAP Crashtest. Kommt absolut nicht infrage.
Wie kann ich Deutschland mit dem reichen Norwegen vergleichen…. Strompreise niedriger und der Staat hat einen Haushaltsüberschuss. Warum macht der ÖR immer solche Reportagen?
Warum zeigt Ihr keine Personen, die schon umgestiegen sind und zeigen wie gut es funktioniert
Diese Doku ist wieder mal so schlecht. Z.B. kein E-Auto Fahrer stellt sich irgendwo ne halbe Stunde hin und wartet bis der Akku voll ist, sondern integriert das Auto und damit den Ladevorgang in den Alltag. Der Bericht kommt mir vor, als wäre er etwas veraltet.
Dass wir in DE ein großes Problem mit der eMobilität haben ist schlicht ein Ergebnis der Regierigen und unserer Industrie, die sehr bewusst viel dafür getan haben und immer noch tun, dass wir da stehen, wo wir in diesem wichtigen Thema heute stehen (ganz weit hinten). Eine Komponente davon ist, das gezielt gedulete Chaos im Bereich der Ladekarten(anbieter) und Preise für Strom. Alles gewollt und gesteuert. Ich fahre 6 Jahre elektrisch und würde niemals mehr zurück wollen. Aber ich habe auch Vorteile, die mich von dem Elend befreien, das viele in DE (leider) trifft.
Natürlich findet man Pro und Kontra beim Vergleich Verbrenner/eAuto, also gehört auch guter Wille und Weitsicht zur Thematik. Ich kann sehr gut verstehen, wenn jemandem das notwendige Kleingeld fehlt oder man wegen dem Ladedrama in DE nein zum eAuto sagt (Stichwort Laternenparker und Strafgebühren usw.). Das sind aber gemachte Probleme (bewusst vermutlich)! Früher standen an jedem innerstädtischen Parkplatz Parkuhren, da könnten heute schon Ladepunkte mit geringer Leistung stehen, die gemütlich dem Stehzeug energie zuführen. In Holland hat der Staat automatisch für genügend Infrastruktur gesorgt, ohne Zutun des eAuto-Besitzers, auch das Bezahlsystem wurde staatlich gelöst. Man muss nur wollen. Das ist es, was in DE als ganz wesentlicher Bestandteil auch heute noch nicht gegeben ist. Hier stehen wirtschaftliche und politische Interessen über allem und weit vor umweltpolitischen. So gibt es z.B. ein Bundesministerium, das keinen Bedarf für Handlung in Bezug auf den Ladedschungel sieht. Und nun kann man mal raten, wer diesem Ministerium vorsitzt und woher sie kommt. Dann wird einem vieles klar… Unser Oberindianer hat ja auch die Hoffnung, dass er die hässlichen Windräder mal abbauen können wird. Mit solchen verwirrten Regierigen, wird das nichts in DE nach meiner persönlichen und natürlich völlig unmaßgeblichen Einschätzung der Situation… Gute Nacht DE!
Schade dass auch wichtige Themen immer so mit scripted Infotainment gedreht werden müssen, mit "Halli Hallo am Taxistand" und Videocall nach Deutschland. Was soll das?
"Am E-Auto kann weniger kaputt gehen"
Als würden sich die Hersteller teure Reparaturen durch unauffälligere Autos entgehen lassen…
Steuergeräte, Displays, Karosserie und auch die verschlissen Bremsen durch die ganze Rekuperation werden nicht erwähnt.
Was das anbelangt glaube ich wohl nicht das man hier in Zukunft etwas spart.
Auch die Stromkosten werden noch lange hoch bleiben bei den ganzen nötigen Umbauten, Neubauten und Netzverstärkungen im Stromverteilnetz.
Wie lange es dauern wird bis sich die investierten CO2 Emissionen durch den ganzen nötigen Wandel in unserem Netz, die Produktion der E-Autos (Jenachdem wie lange diese dann halten) und die Verschrottung unserer Verbrenner aromatisiert haben wüsste ich auch gerne.
Zum heutigen Stand der Technik und des aktuell in Deutschland verfügbaren Energie-Mix, ist ein moderner Diesel das sauberste Fahrzeug auf dem Markt, sollte der Diesel auch noch über AdBlue verfügen, ist ein Diesel unschlagbar, jedenfalls im Moment.
Was für ein uninformierter Wirtschaftsjournalist! Da hat der SWR wohl nicht lange gesucht! Nur ein Hinweis, auch in Hamburg gibt es nur E-Taxis! Aber auch der Kumpel mit Solar auf dem Dach und trotzdem ein Hybrid in der Garage! Ihm ist wohl nicht bekannt, dass es in Deutschland so alle 5 KM im Durchschnitt ein DC-Lader gibt! Aber es erinnert auch an einen Beitrag der Tagesschau der einen KFZ-Meister in einem E-Autohaus zeigt, der einen Verbrenner fuhr weil er meinte die Mobilität der E-Autos reicht nicht aus und das bei einer Gesamtfahrstrecke von 100 KM und das bei einem Haus mit Carport! Solche Beiträge verunsichert die Zuschauer und hält sie vom Kauf eines E-Autos ab! Obwohl die meisten Autos Gebrauchtwagen sind gehen sie alle nicht auf diese Preise bei E-Autos ein! Die Unfähigkeit unserer Medien zeigt sich immer wieder vor allem bei ARD und ZDF und ihren Regionalsendern! Ich frage mich nur wie sind diese Journalisten zu ihren Job gekommen bei einem Allgemeinwissen was doch sehr schlecht ist!!
Qualität der Doku hinsichtlich Argumente ist ungefähr so als würde man mit einem Buttermesser zu einer Panzerschlacht aufkreuzen, tolle Leistung
Stichwort Anreize: ich finde es schwierig, die ganze Zeit Umweltschutz im Vordergrund zu rücken. Im Grunde sind es betriebswirtschaftliche Gründe, die für die meisten Menschen relevant sind.
Ja, finde es schön, dass ich mit meiner Energie lediglich einen winzigen Kohlenstoff Fußabdruck erzeuge, allerdings freut es mich umso mehr, dass meine Kosten für unsere Elektroautos über 90 % geringer sind als zu meinem alten Diesel.
Wenn man sich vorstellt, wieviel Geld man in so einen vierrädrigen Untersatz überhaupt investieren muss, nur um das Teil am Tag vielleicht eine oder zwei Stunden zu bewegen, danach steht die Blechschachtel platzraubend am Straßenrand herum. In einer Stadt benötigt es, mit etwas gutem Willen zum eigenen Bewegungsantrieb, gar ein Auto. Und dann wird die Blechkiste nach wenigen Jahren ihres Daseins in der Schrottpresse zusammengedrückt. Irre Materialschlacht. Wäre das E-Auto nicht der Zeitpunkt, ein Carsharingsystem im Großmaßstab einzuführen?
Schön, dass es auch wichtig gibt, die positive Realität der Mobilität darstellen. Auch wenn dieser Bericht etwas verstaubt wirkt.
Die reichweiten bezahlbare Autos sind jetzt schon über 400 km.
Auch die Preise, insbesondere bei den gebrauchten sind mittlerweile vergleichbar oder sogar niedriger als bei den Verbrenner.
Zudem hat man eigentlich keine laufenden Kosten und erhält noch für die nächsten Jahre die THGquote , die allerdings (das gehört zur Wahrheit dazu) wird von überhöhten Versicherungen aufgefressen
14500 Tankstellen gegen 180000 öffentliche Ladepunkte in Deutschland.😮
Die Zukunft ist elektrisch! Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Wir benutzen doch auch keine Röhrenfernseher und Festnetz Kabel Telefone mehr!
Immer die weit Frage.
"Kleine Tücken die sich herumsprechen kosten die E-Mobilität viele Sympathien"
Da war der Autor wohl etwas selbstironisch unterwegs.
Gut das ihr Matthias Voigt auch dabei hattet. Der ADAC macht mit ihm da ein tolles Format wo eben die häufigsten Vorurteile angegangen werden, anders als hier.
Was hier in der Doku fehlt sind die Stimmen der Langzeitfahrer die seit 10 Jahren oder mehr komplett elektrisch fahren und zufrieden damit sind.
Die große Sorge ist und bleibt für viele Langstrecke, hier wären Beispielrechnungen nötig gewesen die z.B. zeigen wie viele Pause man mit einem MODERNEN Fahrzeug das auch Vorkonditionierung und 200+ kW Ladeleistung kann braucht. Mit einem modernen Fahrzeug sind das von z.B. München nach Cuxhaven rechnerisch unter 1 Stunde bei knapp über 800 km. Diese Pausen sollte man ja sowieso machen im Sinne der Verkehrssicherheit.
Auch das nach 8 Jahren noch 75% Kapazität vorhanden ist hätte durchaus noch mehr Beispiele und Daten gebraucht. Das nämlich manche Batterien nach ihren 8 Jahren durchaus noch 90% oder mehr SoH besitzen können und vorraussichtlich ihre Fahrzeuge überleben werden sollte auch genannt werden. Auch die Second Life Anwendung als Heimspeicher für Solarenergie hätte genannt werden sollen bei den Klimarechnungen.
Vom ÖRR hätte ich deutlich mehr erwartet. Für das Wissensresort meiner Meinung nach eine peinliche Leistung. Nächstes mal lieber ein paar mehr Hintergrundgespräche mit Experten wie Matthias Voigt führen bevor das Skript geschrieben wird. In seiner aktuellen Form wird die Doku alle Kritiker nur in ihren Sorgen bestärken.
Habe gerade eine Weihnachtstour durch die Republik im E-Auto hinter mir. Bis auf ein defektes Ladekabel ( leider erst nach der Runde mit dem Hund gesehen- hat uns 20 Minuten aufgehalten) gab es keinerlei Probleme.
Laden, zahlen, fahren- alles sehr gut gelaufen. Dieser tendenziöser Bericht, die 'Sorgen' von Leuten die noch nie ein Elektroauto gefahren sind hier so breit zu treten ist doch übles framing, was in meinen Augen zu Recht von anderen hier vorgeworfen wird.
Mein E-Auto ist gebraucht gekauft- habe mir auch nie neue Verbrenner gekauft- und funktioniert einwandfrei. Wenn irgendwann nicht mehr zu gebrauchen, kann das Fahrzeug größtenteils recycelt werden- kann man die zigtausend Liter fossilen Treibstoffes auch wieder verwenden? Wird das Kobalt von den gehärteten Teilen in Verbrennern auch zurück gewonnen? Zählen die Umweltschäden von Förderung, Raffinierung und Transport von fossilen Treibstoffen auch irgendwann in die Bilanz ein? etc…
Was soll's, die ganzen Realitätsverweigerer müssen wahrscheinlich erst mal hart auf dem Boden der Realität aufschlagen, bevor die was merken.