Unmöglich? So gelang ihm die Flucht aus dem Vernichtungslager | Terra X



Im Frühjahr 1944 ist das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau das Zentrum des nationalsozialistischen Völkermords an den europäischen Juden. Täglich werden tausende jüdische Deportierte ermordet, während andere, streng bewacht, Zwangsarbeit verrichten müssen. In dieser Situation wagt der polnische Jude Czesław Mordowicz mit einem Mithäftling die Flucht – trotz der brutalen Strafen, die ihm drohen.

Nach dem Krieg lebte Mordowicz zunächst in der Tschechoslowakei, später in Israel und Kanada. Sein Überleben bleibt eine Ausnahme: Mehr als eine Million Menschen werden in Auschwitz ermordet. Nur etwa 70 jüdischen Häftlingen gelingt die Flucht, und lediglich rund ein Dutzend von ihnen überleben letztlich den Krieg.

Dieses Video ist eine Produktion des ZDF und eine kürzere Fassung der Dokumentation “Ein Tag in Auschwitz” aus 2020.

//Team//
Autoren: Friedrich Scherer, Winfried Laasch
Schnitt: Christoph Schuhmacher
Sprecher: Heiko Grauel

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39 Comments

  1. Die Scheiße mit Hitler wird vom ÖRR rauf und runter ausgestrahlt und was ist mit den anderen wie die USA die Völkermord and den Indianer begangen hat oder der größte Verbrecher in China der 20 Millionen Menschen umgebracht hat weit weit mehr als Hitler ?

  2. Ob in anderen Ländern auch ständig daran erinnert wird was für schreckliche Dinge in der Vergangenheit passiert sind ?

    Nicht falsch verstehen:
    Sowas darf sich nicht wiederholen! Ganz klare Sache. Es stört mich nur, dass ständig an etwas erinnert wird für das weder meine Generation, noch die meiner Eltern und auch nicht die Generation meiner Großeltern verantwortlich sind.

  3. Denen, die sich echauffieren darüber, dass dieses Kapitelt deutscher Geschichte nicht abgeschlossen wird,
    möchte ich sagen, solange nicht die letzte Geschichte, des letzten noch lebenden Opferns dieser Verbrechen
    erzählt wurde, haben wir uns damit auseinanderzusetzen. Unserer Generation trägt keine Verantworten für die
    Taten. Aber dafür, dass sie nicht vergessen werde und als ewiges Mahnmal für kommende Generationen stehen.

  4. Alles was freiheitlich, demokratisch und gleichberechtigt ist, ist Indoktrination. Alles was ethnisch-völkisch ist, fremdenfeindlich und diskriminierend gegenüber Minderheiten ist, ist natürlich neutral.

  5. Über den etwas reisserischen Anfang der Doku bin ich schockiert: Wir wissen und können uns denken, dass ein solch bestialischer Ort bewacht war- bitte Dokumentation zu einem derart sensiblen Thema ohne Effekthascherei!

  6. Häftling 4859 – Witold Pilecki, Mitglied der Geheime polnischen Armee ist freiwillig in das KZ gegangen und hat es auch wieder heraus geschafft. Ich finde eine Geschichte, die auch mal erzählt werden müsste.

  7. Es gibt eine Partei in unserem Vaterland, die die Erinnerung an diese Verbrechen und das Gedenken der Opfer als "Schuldkult" herabwürdigt und damit diffamiert.

  8. Schön, dass es auch solche Dokumentationen von gelungenen Fluchten gibt. Es freut mich immer, wenn es Menschen geschafft haben den Todeslagern zu entkommen. Außerdem ist es eine gute Möglichkeit an die Zeiten zu erinnern ohne die ständige Drohroutine und den Schuldkult aufrecht zu erhalten.

    Es tut mir sehr leid was damals passierte und erinnern ist wichtig. Aber schuldig fühlen ist keine gute Idee, weil es zwangsläufig revanchistische Gedanken aufkommen lässt. Dann lieber solche Dokus, die zeigen, dass auch die Unmenschlichkeit besiegt werden konnte.

  9. Es gab noch ein paar weitere erfolgreiche Fluchtversuche. Rudolf Vrba und Alfréd Wetzler. Deren Bericht informierte die Weltöffentlichkeit über die Massenmorde. Dieser Bericht hat vielen ungarische Juden das Leben gerettet. Vrba hat ein sehr lesenswertes Buch über seine Flucht geschrieben (Ich kann nicht vergeben). Wäre auch ein Bericht wert liebes Terra-X

  10. Vor dem Hintergrund ist es umso erschreckender, wie dir AfD so aufblüht und Russland das tut was Russland tut.
    Dagegen machen wir viel zu wenig, sofern wir aus der grausamsten Vergangenheit Deutschlands gelernt haben, was hoffentlich der Fall ist.

  11. Eine wahrlich unglaubliche Geschichte, welche zum Glück erzählt wurde. Nun liegt es an jedem Einzelnen von uns aus der Vergangenheit zu lernen & es besser zu machen.

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