Die Spritpreise sind auf Rekordniveau, gleichzeitig sollte die Verkehrswende mit dem E-Auto längst laufen. Trotzdem fahren in Deutschland noch vergleichsweise wenige Elektroautos. Woran liegt das – an zu wenigen Ladesäulen, an der Reichweite, am Stromnetz oder einfach am Preis?
Wir schauen uns anhand aktueller Daten an, wie es wirklich um die Ladeinfrastruktur steht, wie weit moderne E-Autos im Alltag kommen und warum Reichweitenangst oft mehr Gefühl als Realität ist. Außerdem rechnen wir vor, ob sich ein Elektroauto gegenüber Benziner und Diesel lohnt – und wie sinnvoll die neue E-Auto-Prämie ist. Was es mit den wahren Kosten von E-Autos auf sich hat und warum viele trotzdem noch kein E-Auto fahren, erfahrt ihr im Video.
Und dann die große Systemfrage: Können fast 50 Millionen E-Autos unser Stromnetz überhaupt verkraften – oder helfen sie am Ende sogar dabei, es zu stabilisieren? Wie bidirektionales Laden und „Vehicle to Grid“ funktionieren und warum das ein Gamechanger sein könnte, erklären wir euch hier bei Quarks Studio Q.
// Kapitel
0:00 Wie gut ist unsere Lade-Infrastruktur wirklich?
4:23 Reichweite: einmal quer durch Deutschland
6:41 Die Sache mit dem Preis
9:37 Strom für 50 Mio. E-Autos?!
10:59 E-Autos = Powerbanks
// Unser Team
Autor:innen: Lena Bültena, Annika Franck
Realisation: Jonas Bradtke, Shajan Ramezanian
Kamera und Schnitt: Lukas Anhalt
Grafik: Julia Staufenbiehl
Redaktion: Andrea Wille (WDR)
Produziert vom WDR.
// Hier geht’s zum Quellendokument
// Kosten- und CO2-Rechner der EU-Kommission:
Bei der Herstellung des Thumbnails wurde KI genutzt.
Wie wir im WDR mit KI umgehen:
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0:18 Bullshit, das schaffen wir ganz locker…
Eigentlich nur die Anschaffungskosten, warum nicht altes aufbrauchen?
Wäre sogar besser fürs Klima.
Was war das denn schon wieder für eine grüne Werbeveranstaltung?
Wer zahlt denn 37 cent für ne kwh? Hab nen Tarif für 22 oder 23 und finde das fair.
Wenn Scheisse wieder als Gold verkauft wird.
Forschende 🤦🏻
Die Erläuterungen zum bidirektionalen Laden waren etwas halbherzig. Es geht dabei ja nicht hauptsächlich um gesteuertes Laden in der Nacht, das kann jeder mit einem einfachen SmartMeter und einem dynamischen Stromtarif hinbekommen, sondern um die Nutzung des Fahrzeugs als Speicher. Aber der Aufwand den Strom mit einer speziellen Wallbox zu bestimmten Zeiten ins Haus zurückzuholen bedarf aktuell einer so hohen Investition, dass es wirtschaftlich sinnlos erscheint. Hier müsste man ansetzen. Zur Zeit ist das also nur Zukunftsmusik ähnlich dem Energy Sharing. Deutschland ist stromtechnisch schlichtweg ein Entwicklungsland!
Ich hab neulich wirklich versucht, den Kauf eines E-Autos vor meiner Frau zu rechtfertigen. Egal ob privat, als Firmenwagen oder Firmenleasing – am Ende war dann doch der gebrauchte, privat gekaufte Benziner über 15 Jahre gerechnet billiger.
E-Autos lohnen sich als überwiegend dienstlich genutzter Firmenwagen. Privat lohnt es sich nur, wenn man zuhause laden kann und Photovoltaik auf dem Dach hat. So schade ich es finde, musste ich einfach eingestehen, dass ein E-Auto für uns wirtschaftlich nicht tragbar ist.
Ich fahre seit drei Jahren einen Ford Mustang mit 5,0-Liter-V8. Ich habe mein ganzes Leben darauf hingearbeitet, mir irgendwann einen V8 leisten zu können, und bin bis heute überglücklich damit.
Der Sound eines Verbrennungsmotors und ganz besonders der eines V8 ist für mich einfach unbeschreiblich. Für einen echten Autoliebhaber ist das pure Leidenschaft und Emotion. Genau dieses Gefühl kann mir ein Elektroauto nicht vermitteln.
Natürlich ist Elektromobilität rational betrachtet vernünftig, effizient und häufig auch günstiger. Für mich persönlich ist sie allerdings komplett leidenschaftslos. Beim Autofahren geht es für mich nicht nur darum, von A nach B zu kommen. Das Auto ist für mich Hobby, Emotion und ein Stück Lebensfreude.
Hinzu kommt meine persönliche Situation: Ich wohne auf dem Land und mein Parkplatz liegt relativ weit vom Haus entfernt. Mein Vermieter wird dort auch keine Möglichkeit schaffen, mir eine eigene Lademöglichkeit zu ermöglichen. Allein deshalb wäre ein Elektroauto für mich aktuell auch im Alltag deutlich unpraktischer.
Deshalb genieße ich meinen V8, solange es noch möglich ist. Für mich ist das nicht einfach nur ein Auto es ist ein Stück Leidenschaft, für das ich mein ganzes Leben gearbeitet habe.
Ich würde gerne ein E-Auto fahren, aber wirtschaftlich macht es trotz der hohen Benzinpreise noch keinen Sinn. Ich hab mein Auto vor 10 Jahren neu für ca 15.000€ gekauft, fahre durch die Arbeit von Zuhause nicht wirklich viel und muss meistens nur 1x im Monat meinen 35l Tank füllen. Verzichten kann ich auf das Auto aber auch nicht, da ich sonst aus meinem Dorf mit unter 300 Einwohnern kaum wegkommen würde 😅 Aber bei den geringen Fixkosten die ich im Jahr habe und den echt hohen Preisen für die E-Autos wird mein Benziner gefahren bis er komplett kaputt ist…
Es ist naiv davon auszugehen, dass sämtliche Milliarden-Einnahmen, die der Staat aktuell durch den Verkauf von Sprit erzielt nicht auf die E-Mobilität umgelegt werden, wenn diese Geldquelle wegfällt.
Voll am Thema vorbei, liebes Quarks Team.
Es wäre eigentlich die Aufgabe des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, den Menschen darüber aufzuklären, welche Überwachungssysteme in diesen Autos heutzutage verbaut sind, welche in das direkte Private der Menschen eingreift! Es ist ein Überwachungsystem, und genau aus diesem Grund fahre ich kein E-Auto!
Strompreis aktuell 30 Cent 👍
Strom ist auch teuer, wenn man Ladesäulen nimmt. Ansonsten bin ich sehr für E-Autos.
"Was jetzt noch gegen das E-Auto spricht?!" – Ganz einfach… ein vorhandener funktionierender Verbrenner, der brav seinen Dienst tut d.h. von A nach B fährt und man für die Anschaffungskosten einer E-Schrottkarre, seeeeehr lange hohe Spritpreise sich leisten kann! Da jucken mich auch solche Reportagen wie diese hier nicht die Bohne! 🙂
Nur zum Einkaufen und etwas herumfahren kann und will ich mir so ein überteuerte E Auto nicht leisten.
Uff so viele Kommentare schon bei euch! Quarks GOO!!
0:52 wahrscheinlich deutlich mehr Leute auf die Straße. Vom Internet aus lässt sich da kaum was verändern.
Wenn ich nur öffentlich laden kann bzw. einen entsprechenden Bedarf habe, hole ich mir einen Tarif und damit wird es deutlich günstiger als die angegeben 65 ct/kwh