Zu gefährlich zum Aussteigen: Die Henschel P.87 – der Bomber, den die Luftwaffe nicht verstand



Ein faszinierendes Kapitel der Luftfahrtgeschichte, das zeigt, wie innovative Ideen oft an bürokratischen Hürden scheitern.

Die Henschel P.87 war ein revolutionärer Bomberentwurf aus dem Jahr 1941, der mit einer Geschwindigkeit von 750 Stundenkilometern und einer einzigartigen Pusher-Konfiguration aufwartete. Doch trotz ihrer vielversprechenden Eigenschaften wurde sie nie gebaut. Warum? Die Antwort liegt in der Skepsis der Luftwaffe gegenüber neuen Konzepten.

📚 In diesem Video 📽️:
• Die Idee hinter der Henschel P.87 und ihre aerodynamischen Vorteile
• Wie der innovative Antrieb mit dem Daimler-Benz DB 610 funktionierte
• Die geniale Lösung für den Notausstieg der Besatzung
• Die Herausforderungen, die das Projekt letztlich zum Scheitern brachten
• Ein Blick auf die Nachfolgeprojekte und deren Schicksal
• Warum die P.87 ein Beispiel für verlorene Möglichkeiten in der Luftfahrt ist

⏱️ Kapitel
00:00 Intro
00:26 Die Henschel P.87: Ein visionärer Bomber
01:45 Technische Details und aerodynamische Vorteile
03:10 Der innovative Antrieb und seine Funktionsweise
05:00 Der Notausstieg: Eine radikale Lösung
07:15 Die Ablehnung des Projekts und ihre Gründe
09:30 Nachfolgeprojekte und deren Schicksal
11:00 Fazit: Was bleibt von der P.87?

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📜 Abbildungsverzeichnis:

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26 Comments

  1. Die P.97 hat einen Nachteil, der hier leider verschwiegen wird. Die Bomben wurden als Aussenlast angebracht und hätten einen größeren Luftwiderstand verursacht und die Geschwindigkeit des Bombers stark verringert. Selbiges Problem hatte auch die Me 262, die als Blitzbomber versagte.

  2. Winglets als Seitenleitwerke… Das waere schon an der kleinen Flaeche gescheitert, ausserdem sind sie von der Seite gesehen zu nah an der Schwerpunkt des Flugzeugs.
    Die Fluegel selbst haetten einen Deltaform gebraucht,wie beim Tupole 144, und die Schwerpunkt auch gleichzeitig nach vorne versetzen. Wenn die Schwerpunkt zu nah an den Leitwerken,und Triebwerken ist, wird das ganze instabil, und das ganze knickt in irgendeine Richtung weg.
    Da waren z.B. die Me 163 viel bessere Konstruktionen, leider (?) war damals das passende Antriebssystem nicht ausgereift genug. Mit etwas Veraenderung an der Fluegelform und Profil waeren die Me 163 auch heute Spitzengeraete.

  3. komisches Video. Woher stammt eigentliche diese absurde "was wäre wenn" Faszination? Zu dem Zeitpunkt war eigentlich schon bekannt, dass die Konfiguration eines Flugzeugs mit Druckpropeller eine Sackgasse war.
    Vermutlich entstammte dieser Entwurf (wie fast alle derartiger Ideen) einem Entwickler, der unter allen Umständen nicht an die Front wollte und behauptete die absolute Wunderwaffe bauen zu können. 🤣

  4. Na ja, mit Bomben als Außenlast sicher deutlich langsamer. Und dann die Kühlung des hoch gezüchteten Kolbenmotors im Heck, in der HE 177 nach vorne ausgerichtet fingen die oft Feuer. Die Idee mit den Pulse-Jet Triebwerken ist noch verrückter, die hätten der Besatzung zuerst sämtliche Zahnfüllungen heraus gerüttelt und dann den Flieger zerlegt. Hätte, hätte Fahrradkette…

  5. Die veralteten Propeller ab und 4x Jettriebwerke der Me 262 unter die Tragflächen und auf das Heck, so habe ich mein Modell in 1/72 gebaut. Darauf noch eine V-1-Startanlage von einer Arado 234 …

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