Zu hoch für die RAF: Der Junkers Jumo 207 – Mit Diesel in der Stratosphäre



Ein Diesel, der die Stratosphäre erreicht – und die RAF herausfordert.

Im Sommer 1942 über England: Ein deutsches Aufklärungsflugzeug schwebt in 12.000 Metern Höhe, während die Alarmglocken läuten. Die Spitfire-Piloten können nicht aufsteigen, denn die Luft wird dünner, und ihre Motoren versagen. Doch das Flugzeug dreht gemächlich um und fliegt nach Hause. Der Grund für diese unerreichbare Höhe? Der Junkers Jumo 207 – ein Diesel, der mit einem revolutionären Prinzip die Luftfahrtgeschichte prägte.

📚 In diesem Video 📽️:
• Die Entwicklung des Junkers Jumo 205 und seine Vorzüge
• Wie der Jumo 207 die Stratosphäre erobert
• Das Geheimnis hinter der Kombination von Diesel und Turbolader
• Die militärische Bedeutung des Jumo 207 für die Luftwaffe
• Die Herausforderungen, die die RAF bewältigen musste, um diesen Motor zu bekämpfen
• Der Einfluss des Jumo 207 auf die Luftfahrttechnik und seine Nachfolger

⏱️ Kapitel
00:00 Intro
00:26 Der Junkers Jumo 207: Ein Diesel in der Stratosphäre
01:45 Die Grundlagen des Jumo 205
03:10 Der innovative Turbolader und seine Funktionsweise
05:00 Der erste Prototyp der Ju 86 P
07:15 Die RAF und ihre Antwort auf den Jumo 207
09:00 Die Weiterentwicklung des Jumo 207
10:15 Fazit und Ausblick

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24 Comments

  1. Endlich, jetzt sehe ich das Gesicht hinter dieser tollen Stimme.
    Ich hatte schon so sehr gefürchtet das es sich wieder um KI handelt.
    Cool. Und ja, du machst das echt GUT!
    Danke!

  2. Nun es ist Bekannt das im RLM genau so wie bei der Marine Flottenstab die Entscheidungsträger dem ewig gestrigen verwurzelt waren ,und auch im Heer machten die alten Herrn ,den modernen Befehlshaber wie z.B. von Mannstein,Guderian und Rommel das Leben schwer, und leider waren Sie auch Neidisch auf den Erfolg der vorgenannten.
    Aber zur Höhen Aufklärung besonders über Britannien, ab Herbst '44 übernahm die Araddo 234 die Aufgabe, aufgrund ihrer Strahltriebwerke und hohen Geschwindigkeit war sie für Britische Jäger nicht erreichbar, aber natürlich, wie immer; zu Spät und zu Wenig.

  3. Did these hi flying diesel planes have heated fuel tanks?
    Because diesel has a tendency to gel in cold temperatures. Diesel needs to be fluid in order to be able to be injected!

  4. Leider wird ganz deutlich, wenn man gute und innovative Ideen nicht fördert oder sogar bremst, wird es am Ende zum Nachteil. Konservative Einstellung schützt nicht was besteht, sondern verhindert was gut ist.

  5. Als langjähriger Dieselfahrer weiß ich, dass der Motor viel Luft braucht und dass der Sprit bei Kälte versulzt.
    Für den Luftbedarf hatten sie einen Turbolader und einen zusätzlichen Verdichter. Aber wie wurde der Diesel auf die Kälte von etwa -40 Grad da oben vorbereitet?
    Ins Auto tankt man Winterdiesel, der geht so etwa bis -25 Grad oder man gibt Petroleum dazu. Das weiß ich aber nur theoretisch, ich habe mich immer auf den Winterdiesel verlassen. Großartig über 2.000m Höhe kummt man auf europäischen Straßen auch kaum. um zu erleben, wie dem Motor der Sauerstoff ausgeht.

  6. Wo ich ein grosses Versäumnis in Bezug zu diesem genialen Motor sehe. Sie haben ihn Vertikal eingebaut, obwohl er eigentlich horizontal da sehr flach ganz in den Flügel gepasst hätte.

  7. Die JU 86P war eine normale Verkehrsmaschine der Lufthansa gewesen, die kriegbedingt umgebaut wurde. Da sich die Gegenkolbendiesel im Verbandsflug als unbrauchbar erwiesen. Die ständigen Lastwechsel im Verbandsflug führten zu hohen Motorausfällen. Also wurde die JU 86 zum Höhenafklährer umgebaut. Druckkabine nur zwei Mann Besatzung, keine Bewaffnung, aber Zwei zusätzliche Motoren mit Kompressoren im Rumpf für die Vorverdichtung der Motoren. So konnten die Machinen in 12 Km Höhe bis nach Amerika und zurück fliegen und die Schiffskonvois über dem Atlantik beobachten.

  8. Die Deutschen standen technologisch an der Spitze. Schade, hat trotzdem nicht gereicht. Die Feinde waren in der Überzahl.
    Nachtrag, verfasst am 13. September 2026, anlässlich verständnisloser und entsetzter Kommentare zu meinem. Aufgepasst: Wer sich den Lauf der Geschichte bzw. den Verlauf der letzten 150 Jahre von den Siegern erklären lässt, wird immer denken, daß die Deutschen die Bösen waren. Der Sieger schreibt die Geschichte. Also macht euch endlich daran, die Vergangenheit aufzuarbeiten. Nur Faulpelze nehmen dabei die etablierte Lügenpresse und Wikipedia zu Hilfe, doch dort werdet Ihr niemals die Wahrheit erfahren. Also los! Ran an die Arbeit.

  9. Mega, vielen Dank für diesen Beitrag. Wurde dieses Dieseltriebwek nicht auch in der BV 138 verwendet. Hier bot sich ja die Möglichkeit der Versorgung/Betankung auf offener See durch U-Boote.

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