20 vs. 28 Zoll: So viel km/h verlierst du wirklich!



Rollwiderstand im Real-Check: Wie viel langsamer sind 20-Zoll-Reifen im Vergleich zu 28 Zoll wirklich?

Man hört es immer wieder: Kleinere Laufräder rollen schlechter und kosten spürbar Geschwindigkeit. Doch wie viele km/h macht der Unterschied bei gleicher Kraft bzw. im reinen Rolltest bergab tatsächlich aus?

In diesem Video machen wir den exakten Praxistest auf einer identischen Bergab-Rollstrecke. Wir messen nach, wie stark sich der veränderte Rollwiderstand und die Laufradgröße auf die reale Endgeschwindigkeit und das Ausrollverhalten auswirken – ganz ohne Spekulationen, sondern mit handfesten Daten.

Im Video erfährst du:

Welchen messbaren Einfluss der Raddurchmesser auf den Rollwiderstand hat
Wie groß der Geschwindigkeitsunterschied (in km/h) im direkten Vergleich ausfällt
Was das für dein Setup, Training und dein Streckensetting bedeutet

Schreib deine eigenen Erfahrungen gerne in die Kommentare: Spürst du den Unterschied zwischen verschiedenen Reifengrößen im Alltag?

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21 Comments

  1. Hmmm… der Vergleich erscheint mir nicht ganz richtig. Der Dragstr hat doch eine ganz andere Bereifung als die anderen beiden. Außerdem ist der Bodenbelag entscheidend. Du hast eine neu asphaltierte Straße genutzt, die natürlich perfekt zu der Bereifung der beiden großen Roller passt. Gut ist, dass du die Hangabtriebskraft nutzt um einen möglichen Fehler durch dich als Fahrer zu vermeiden.

  2. Das ist sehr interessant mit der Zunahme des Widerstandes mit (zu hohem) Reifendruck! Hätte naiv gedacht, je steifer desto effizienter. Im Idealfall (sehr glatte Oberfläche) ist das im Prinzip auch der Fall, aber nicht in der Realität der immer etwas (oder mehr) unebenen Straßenbeläge, mit Steinchen, etc. Das hat mit der Aufhängung und deren Dämpfung zu tun: Wenn der Reifen zu steif ist, wird die Dämpfung und die gesamte Masse mehr gerüttelt, was nicht verlustfrei erfolgt. Das rütteln des etwas weicheren Reifens (dessen Folge ist, daß die Aufhängung weniger zu tun hat) verursacht weniger Verluste, weil er mehr elastisch ist (dh Energie mehr zurück gibt) und auch weil eine kleinere Masse rüttelt und gedämpft wird.
    Ich glaube der Effekt der kleineren Räder (die niedrigere Spitzengeschwindigkeiten bergab erreichen) ist ähnlich: Der Effekt von Unebenheiten ist eine stärkere effektive Abbremsung eines kleineren Rades, denn es erfährt mehr Rückstoß als ein größeres wenn es ein Hindernis begegnet. Bei perfeker Elastizität würde man diese Energie beim "herunterfallen" von der Unebenheit zurückbekommen, aber wegen der Dämpfungsverluste bekommt man nur einen Bruchteil zurück. Und ein größeres Rad erfährt weniger "Rückstoß" insgesamt. (Für Ungläubige: Das letztere kann man aus einer einfachen Vektor-Zerlegung ersehen. Der Bezugspunkt für die Rotation um das Hindernis herum ist der Kontaktpunkt mit dem Hindernis, nicht die Achse des (rotierenden) Rades! Oder einfach mal ein kleines Rad den Bordstein hochschieben, und mit einem großen Rad vergleichen! 😊)

  3. Sehr Interessant ! Das bestätigt was ich auf Lengzeit Reisen mit Fahrrädern "Gefühlt" aber nicht Zur Wissenschaft gemacht habe. Gruss. Ps: hatte 23 Kg Nordkapp Tour Abgenommen. 😊

  4. Das war auf einer glatten Asphaltstrasse. Auf einem Naturweg müsste der optimale Druck ein gutes Stück niedriger sein, weil jede Unebenheit Energie kostet und der weichere Reifen das besser ausgleichen kann.

  5. Interessant. Der Rollwiderstand lässt sich durch höheren Druck nicht beliebig verringern da dann die Vibrationen Energie kosten. Deswegen verwendet man auch bei Rennrädern heute kleinere Drücke. Nebenbei wird so die Bremswirkung und damit die Fahrsicherheit verbessert, da die Aufstandsfläche des Reifens beim kleineren Druck größer ist.

  6. Na ja der Test wäre nur fähr wenn allen Räder mit gleich konstruierten Reifen bestückt sind. Sprich Gummimischung und karkassen aufbau.
    Ich fahre nur Fahrrad aber ich weiß das es imense unterschiede bei den Reifen gibt.Auch wenn sie die gleiche größe haben ,da sind 10 watt Rollwiederstand Trotz selber Größe und Luftdruck keine seltenheit. Und das Gewicht für jedes Setup sollte dann auch fair und gleich sein.

  7. Nachdem ich mir mittlerweile so gut wie all deine Videos zum Thema Joggbike angesehen habe, war es an der Zeit es selbst auszuprobieren. Vorgestern einen gebrauchten MulaMula gekauft. Gestern das erste Mal gefahren (5 Kilometer) Bin ich heute zehn Kilometer gefahren und das war super. Danke für die Inspiration

  8. Danke für den aufwendigen Vergleichstest mit interessanten Ergebnissen. Bei höheren Geschwindigkeiten nimmt der Luftwiderstand an Bedeutung zu. Da hat der Wolfer natürlich Designvorteile gegenüber dem 20 Zöller. Dennoch sind 9Km/h schon ordentlich viel. Glückwunsch zum Zwischenerfolg auf der Waage.
    Danke auch für die anderen Erfahrungsberichte! Sehr interessant.

  9. Wieder ein tolles Video und ich schreibe mal unsere Erfahrung….S2620 vs. S1616 "Durchschnittsgeschwindigkeit" Also wenn wir lange Strecken über Land fahren und die S2620 einmal rollen,sind wir damit natürlich schneller als mit den S1616,aber in der Stadt sieht das ganz anders aus,weil wir hier viel Stop&Go fahren sind die S1616 schneller vom Durchschnitt,als die S2620 und die Fahrt ist dann auch anstrengender…Da ich/wir die Roller fast täglich nutzen und auch immer feste Strecken fahren, spricht der Radcomputer klare zahlen…Wie es mit verschiedenen Luftdrücken aussieht, kann ich nicht sagen,da die gefahrene Strecke wetterbedingt immer unterschiedlich ist (wassergebundene Wegedecke) und darum kein 100% Ergebnis möglich…Einfach gesagt lange Strecken die großen Roller und Kurzstrecke in der Stadt sind die kleinen schneller…
    Gruß aus Duisburg

  10. Wieder einmal ein sehr interessantes Video von dir! Ich habe bei meinen eigenen Fahrten ebenfalls die Erfahrung gemacht, dass weniger Reifendruck durchaus Vorteile bringen kann – gerade was Fahrkomfort und auch den subjektiven Eindruck von Geschwindigkeit und Rollverhalten angeht.

    Ich bin mittlerweile von ursprünglich 8 bar auf 6,5 bar heruntergegangen und finde, dass sich der Roller damit deutlich angenehmer und gleichzeitig nicht langsamer fährt. Gerade auf nicht ganz perfektem Asphalt macht sich der niedrigere Druck für mich positiv bemerkbar.

    Meine Erfahrungen beziehen sich allerdings ausschließlich auf 28/28. 26er bzw. 28er Roller fahre ich momentan gar nicht, daher kann ich dazu keinen Vergleich ziehen.

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