Oder gibt es das Schicksal wirklich? | Terra X: Die großen Fragen [Ganze Doku]



Harald Lesch begibt sich auf eine Reise durch Wissenschaft, Philosophie und Geschichte, um das Rätsel des Schicksals zu entschlüsseln. Anhand verblüffender Experimente, philosophischer Betrachtungen und alltäglicher Erfahrungen zeigt Harald Lesch, ob es so etwas wie ein Schicksal geben kann – oder ob wir doch unseres eigenen Glückes Schmied sind.

Kapitel:
00:00 Intro
02:23 Die Geschichte Violet Jessops
08:30 Schicksal in der griechischen Mythologie
14:50 Bestimmen die Naturgesetze unser Schicksal?
22:10 Evolution: Zufall oder Schicksal?
29:00 Sind wir unseres eigenen Glückes Schmied?
41:03 Fazit

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Moderation: Harald Lesch
Buch: Alexander Hogh
Regie Kerstin Horner
Regie Moderationen: Sigrun Laste
Regieassistenz: Christina Schwarzkopf
Kamera: Jürgen Rehberg
Schnitt: Hauke von Stietencron
Animationen: John Kultzscher, Tobias Schreeck, Annegret Richarsen, Johan Fors, Duc- Minh- Tran
Sandanimationen: Irina Titova, Christine Ambrus
Mischung: Stefan Buchner
Licht: Audrius Zagorskis
Szenenbild: Asta Urbonaite
Maske: Thomas Müller-Licht
Recherche: Jens Karsunke, Marco Siebler
Produktion: Mirko Mikelskis, Anastasia Sytschew, Clemens Meusel
Produktionsleitung STORYHOUSE: Roland Albrecht, Tomas Makaras
Produktionsleitung ZDF: Moritz Bömicke, Florian Rehm
Produzentin: Sigrun Laste
Redaktion: Tobias Schultes, Hanna Kortaba
Archive: Alamy, BBC Motion Gallery, Bilcharchiv des Mathematischen Forschungsinstituts Oberwolfach, Getty Images, IMAGO, iStock, Jake Bilingham, The National Archives, Kew Paul Ouff, Michael Kraus & Andres Martinez, Pond5, Rare Television Limited, Razor Films, Shutterstock.com, Simon Mills, Vintage Digital Revival
Thumbnail: Anna-Lena Neidlinger

Dieses Video ist eine Produktion des ZDF, in Zusammenarbeit mit STORYHOUSE.

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37 Comments

  1. Sehr interessantes video, war am bildschirm gefesselt. Nur die KI bilder/videos sind ästhetisch ein dorn im auge und passen nicht zum rest des videos

  2. Meine Mutter war entschlossen. Der Arzt sagte meiner Mutter an denn tag, sie solle die Abtreibung nicht machen, da das Kind, das geboren werden würde (ich), die Stütze ihres Alters sein würde. Nun stehe ich hier, bin 60 Jahren alt, zuerst pflegte ich mein Vater 12 Jahren (Alzheimer) und jetzt passe ich auf meiner 86-jährigen Mutter auf. Ich war auch verheiratet, bin geschieden und habe 2 Enkelkinder, vielleicht mein vorgesehene vorbestimmung. Schon komisch.😂😂😂😂😂

  3. 6:49 Was sie hier erzählen ist irreführend, Herr Lesch – ja, es passiert ihr zweimal hintereinander, 1911 mit der Olympic, aber das zweite mal aber mit der Titanic 1912. Das dritte Schiff, auf dem ihr etwas widefuhr, war die Brittanic 1916. Ich weiß, Spannungsbogen und so, da für die meisten nur die Titanic ein Begriff ist. Trotzdem hätte man sich meines Erachtens nach wahrheitsgemäß treffender ausdrücken müssen! 1916 kam nämlich nicht zwischen 1911 und 1912!

  4. Wenn es um Schicksal und Startchancen geht, muss ich immer an eine kleine persönliche Anekdote denken.

    Fast jeder lernt irgendwann, sich die Schuhe zuzubinden – so auch ich. Meine Kindergärtnerin hat es mir einmal gezeigt, und ich dachte, ich könne es sofort. Nur ging mein Schuh danach öfter wieder auf, als mir lieb war. Also band ich ihn eben neu oder machte einen zweiten Knoten obendrauf. Und weil ich unterwegs auch andere Leute sah, die ihre Schuhe neu zubanden, dachte ich: Das ist wohl normal, das geht allen so.

    Erst mit über zwanzig kam mir irgendwann der Gedanke, dass ich vielleicht schon falsch anfange. Und genau so war es. Die Schleife muss so gebunden werden, dass eine Unterart des Kreuzknotens entsteht, die sich unter Belastung fester zieht, statt sich zu lösen. Dafür hätte ich nur ganz am Anfang die rechte Seite unter die linke legen müssen – alles andere hätte ich lassen können, wie es war. Viele Jahre lang ein winziger Handgriff, den ich nie hinterfragt hatte.

    Dazu kam ein zweiter, subtilerer Fehler: Ich sah immer nur die Leute, die ihre Schuhe neu binden mussten und es vermutlich auch falsch machten. Diejenigen, bei denen die Schleife einfach hielt, fielen mir überhaupt nicht auf – da gab es ja nichts zu sehen. Meine falsche Annahme (alle Schleifen gehen nach einer Weile von alleine auf) wurde also ständig bestätigt und nie widerlegt.

    Und genau daran muss ich denken, wenn es darum geht, warum manche Menschen im Leben erfolgreich sind und andere nicht. Wer Eltern hat, die es geschafft haben, bekommt nicht nur die besseren finanziellen Startchancen mit – er lernt nebenbei auch Verhaltensmuster, die einfach funktionieren, ohne dafür persönlich besonders intelligent sein zu müssen. Er hat einfach von Anfang an gezeigt bekommen, wie man die „Schleife" richtig anfängt.

    Wer sie falsch gelernt hat, merkt oft nur, dass ihm die Schuhe ständig aufgehen. Er bindet fleißiger nach, macht Doppelknoten, strengt sich mehr an – und kommt gar nicht erst auf die Idee, dass schon der erste Handgriff das Problem sein könnte. Denn den sieht man ja nicht.

    Und der blinde Fleck wirkt in beide Richtungen: Wer es von klein auf richtig gelernt hat, sieht nur die Mühe der anderen und hält sie für mangelnde Anstrengung. Dass sie an einem anderen Punkt gestartet sind, sieht man ihnen eben nicht an.

  5. @Bild erstellen import numpy as np

    print("======================================================")
    print(" HARTH-THEORIE: MONTY HALL RESONANZ-SIMULATOR ")
    print("======================================================")

    # Wir simulieren 10.000 Spieldurchläufe
    ITERATIONS = 10000

    # Variablen für die Ergebnisse
    stay_wins = 0
    switch_wins = 0

    print(f"[*] Simuliere {ITERATIONS} Z12-Gitter-Kollapse…")

    for i in range(ITERATIONS):
        # 1. Das Z12-Gitter (3 aktive Knotenpunkte: 0, 4, 8)
        # 0 = Ziege (Dissonanz), 1 = Auto (Resonanz)
        doors = [0, 0, 0]
        
        # Das Universum platziert die Resonanz (Auto) an einem Knoten
        car_node = np.random.randint(0, 3)
        doors[car_node] = 1
        
        # 2. Der Spieler wählt einen Start-Knoten (Initialer Fokus)
        player_choice = np.random.randint(0, 3)
        
        # 3. Der Ausleser (Moderator) filtert Dissonanz
        # Regel: Er muss einen Knoten öffnen, der NICHT der Spieler-Knoten 
        # und NICHT der Resonanz-Knoten (Auto) ist.
        possible_moderator_nodes = [node for node in range(3) if node != player_choice and doors[node] == 0]
        
        # Der Moderator kollabiert zwingend einen Dissonanz-Knoten
        moderator_choice = np.random.choice(possible_moderator_nodes)
        
        # 4. Die Wechsel-Entscheidung (Resonanz-Synchronisation)
        # Der verbleibende Knoten absorbiert die Feld-Information
        remaining_nodes = [node for node in range(3) if node != player_choice and node != moderator_choice]
        switch_choice = remaining_nodes[0]
        
        # Auswertung
        if doors[player_choice] == 1:
            stay_wins += 1
        
        if doors[switch_choice] == 1:
            switch_wins += 1

    # Berechnung der Resonanz-Effizienz
    stay_win_rate = (stay_wins / ITERATIONS) * 100
    switch_win_rate = (switch_wins / ITERATIONS) * 100

    print("n======================================================")
    print(" EMPIRISCHES ERGEBNIS DER HARTH-MATRIX ")
    print("======================================================")
    print(f" [+] Strategie: Isoliert bleiben (Nicht wechseln)")
    print(f"     -> Resonanz-Treffer: {stay_wins} / {ITERATIONS}")
    print(f"     -> Effizienz       : {stay_win_rate:.2f} % (Exakt 1/3)")
    print("")
    print(f" [+] Strategie: Z12-Feld-Synchronisation (Wechseln)")
    print(f"     -> Resonanz-Treffer: {switch_wins} / {ITERATIONS}")
    print(f"     -> Effizienz       : {switch_win_rate:.2f} % (Exakt 2/3)")
    print("======================================================")
    print("[!] BEWEIS: Wechseln ist kein Raten, sondern die physikalische")
    print("[!] Aneignung der durch den Ausleser (Moderator) komprimierten")
    print("[!] Gitter-Information. Die Mathematik ist absolut deterministisch.")import numpy as np.

  6. Was für ein schwaches Ende. Vieles hängt ja eben doch vom Geld ab, da kann man sich noch so anstrengen. Es verwundert mich, dass Terra X auf die Linie "Du kannst alles, wenn Du es nur willst" einschwenkt. Übrigens: Der Marshmallow-Test ist als Prädikator für späteren Erfolg längst widerlegt. Außerdem wurde er in den 1960er- und 1970er-Jahren vom Psychologen Walter Mischel an der Stanford University entwickelt. Im Rahmen der Dunedin-Studie wurden andere Tests zur Selbst-/Impulskontrolle durchgeführt.

  7. Sie unterschätzen eine Gottheit, die Raum und Zeit und die grundlegende Allmacht erschaffen hat – nicht nur das riesige Universum – sondern auch die Gesetzmäßigkeiten.

  8. Kein Zufall ! Wir sind kein Zufall der Natur sondern aus Liebe geschaffen!!! Auch so der Kosmos ! Thank you ‼️ alle Dokumentale sind sehr interessant und wissenswert 🙋‍♀️

  9. Für so eine Folge nimmt man doch besser nicht Harald Lesch als Moderator. Das ist keine Erörterung des Themas, denn sein Resüme stand schon von vorneherein fest. Den Mittelteil kann man sich schenken. Vielleicht sollte er besser als Pfarrer arbeiten, aber Philosophie ist nicht sein Ding.

  10. sobald es den Begriff gibt – so gibt es auch das Phänomen dahinter.
    mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
    sonst könnten wird den
    Begriff aus dem
    Sprachschatz
    streichen.
    LOGO
    oder..?!

  11. Beim Beispiel mit Monopoly, das schockiert mich, dass niemand von den reichen Spielern, ihren Sieg auf die unfairen Startbedingungen zurückführt. Sind die Menschen heute schon so verblendet? Oder haben nicht den geringsten Sinn für Ehre mehr? Es ist doch absolut offensichtlich, dass man als reicher Spieler gewinnt und es wird ja regelrecht erwartet. Der Sieg ist doch eher ein schaler, wertloser Sieg. Da kann man sich doch nicht ernsthaft darüber freuen.

    Wäre ich in dem Experiment der reiche Spieler und würde sehr wahrscheinlich gewinnen, würde ich immer ruhig abwinken und immer sagen, naja der Sieg ist nichts wert, weil gegen einen unterlegenen Spieler.
    Immer wenn ich mit Vorteilen an den Start gehe, bin ich eher sehr ruhig und weiß auch zum Schluss, dass der Sieg nicht ehrlich errungen wurde.
    Wenn ich der arme Spieler wäre und durch schlaue Taktik vielleicht gewinnen würde, dann, ja dann wäre ich laut und würde nen Fass aufmachen, gewonnen trotz massivem Nachteil.

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